Zirkularatmung
15. Oktober 2008
Die Atmung ist das Blut des Saxophonspielens!
Sobald keine Luft mehr durch das Saxophon geblasen wird, kommt auch kein Ton mehr raus.
Auch das durchschnittliche Lungenvolumen des Menschen von etwa vier bis fünf Litern Luft ist irgendwann aufgebraucht und man muss Luft holen.
Die Methode der Zirkulatatmung ermöglicht es dem Spieler während des Spiels nach Luft zu holen, ohne dass der Ton abebbt.
Bekannt ist diese Methode von den Aborigines beim Spielen des Didgeridoos und auch unter den Namen Zirkulationsatmung oder Kreisatmung bekannt.
Mit folgender Vorgehensweise kann man die Zirkularatmung üben:
- Mund mit Luft füllen (Hamsterbacken machen),
- dann gegen den Lippenwiderstand Luft aus der Lunge (mit Halt aus dem Zwerchfell) durch die Lippen ausströmen lassen,
- währenddessen durch die Nase einatmen (die Verbindung von Nase und Mund wird dabei durch die Zunge verschlossen) und
- dabei den Mundraum durch Zusammenziehen der Backen verkleinern, wodurch die Luft mit möglichst gleichbleibendem Druck entweicht.
- Nach dem Atem holen versuchen, den Druck ohne merklichen Druckverlust wieder aus dem Zwerchfell zu geben,
- dann den Mundraum wieder neu mit Luft befüllen und von vorne starten
Ich würde das übrigens ohne Wasser üben (hust, würg), geht auch einfach ohne Hilfsmittel:
Es ist wichtig darauf Acht zu geben, dass der Luftstrom nicht versiegt. So lässt sich der Ton bei fallendem Druck besser halten.
Die Backen außerdem nicht ganz “entleeren” damit zum Wechsel auf “normale Atmung” noch genügend Reserve bleibt.
Ich habe schon von vielen gehört, die diese Technik nach ein bis zwei Wochen intensiven ÜBens drauf hatten.
Ich habe mich selbst da noch nicht drangewagt – brauche ich auch noch nicht.
Meine Schule
15. Oktober 2008
Nun bin ich schon eine Weile beim Spielen und heute möchte ich ich meine Musikschule vorstellen, mit der ich das Saxophonspielen lerne.
Bernd hat mir “Die Jazzmethode für Saxophon” von John O’Neill
ausgesucht, da er damit die besten Erfahrungen gemacht hat und es seiner Meinung nach, die modernste Saxophonschule mit den besten Lernmethoden ist.
Ich habe natürlich keine Vergleichsmöglichkeiten, komme mit der Schule aber sehr gut zurecht.
Gerade als kompletter Musikneuling wird man sehr gut in das Thema Musikmachen eingeführt. Es wird das Instrument erklärt, die Besonderheiten der einzelnen Saxophone (Alt-, Tenor-, Baritonsaxophon) erklärt und auch bei den Noten fängt man ganz vorne an.
Das Buch ist zum autodidaktischen Lernen jedoch nicht geeignet.
Als mein Lehrer Bernd eine Zeit lang keinen Unterricht geben konnte, habe ich schonmal etwas nach vorne geblättert, bin aber schnell wieder zum vorbereiteten Stoff zurückgekehrt, da ich die neuen Themen nicht ansatzweise verstehen konnte.
Eingeweihten der Kunst des Musizierens mag es da vielleicht anders ergehen.
Klappentext
Wen es interessiert, hier mal der Klappentext der Musikschule:
Das Saxofon ist das Jazzinstrument schlechthin, und es gibt ein reichhaltiges, aufregendes Repertoire, das darauf wartet, von Neueinsteigern entdeckt zu werden.
“Die Jazzmethode für Saxofon” zeigt Anfängern aller Altersstufen den Weg vom ersten Ton bis hin zu “klassischen” Monk-, Parker- und Rollins-Themen. Aber auch Jazzstücke heutiger führender Jazzmusiker und Komponisten werden behandelt. Das Buch enthält eine Play-along-CD mit 69 Tracks.
Mit einer schrittweisen Einführung und speziell für diese Schule geschriebener Stücke werden die grundlegenden Elemente einer soliden Saxofon-Technik – Atemkontrolle, Tonbildung, Ansatz, Zungenstoß und Griffe – zusammen mit den rhythmischen Finessen der Jazzmusik (zum Beispiel synkopierte Rhythmen und Achtelphrasierung) erklärt. Durch das systematische Studium von Tonleitern, Arpeggien, Akkordfolgen und Tipps zur Gehörbildung wird der Schüler von Anfang an zum Improvisieren ermuntert. Zusätzliche Praxis-Tipps wie Aussuchen von Blättern, Pflege des Instruments sowie eine Bibliographie und eine Diskographie machen die “Jazzmethode für Saxofon” zu einem idealen Begleiter sowohl für Schüler, die im Selbstunterricht lernen wollen, als auch für diejenigen, die zusätzlich Unterricht bei einem Lehrer nehmen.
Die Begleit-CD, die extra für diese Schule aufgenommen wurde, liefert den musikalischen Hintergrund für alle Stücke, so daß der Saxofon-Schüler von Anfang an durch das Spielen mit einer erstklassigen Rhyhtmusgruppe (Baß, Gitarre und Schlagzeug) in den Genuß eines authentischen Jazz-Sounds kommt, und sie hilft ihm später bei den ersten Improvisationsversuchen.
Und natürlich noch ein Abbild des Inhaltsverzeichnisses, über die verlinkten Punkte habe ich hier ein klein wenig was geschrieben.
Inhalt:
- Einleitung
- Über das Saxofon
- Grundlegende Techniken
- Praktischer Teil
- Anhang: Bibliographie
- Diskographie
- Mundstück und Blatt
- Nützliches Zubehör
- Die Pflege des Instruments
- Das Transponieren
- Einige Gedanken zum Üben
- Grifftabelle
- Blues for Beginners
- A la Mode
- Progression
- Out for the Count
- Times Remembered
- P.M.
- Third Attempt
- Flat 5
- Interstellar
- Home Bass
- James
- South View
- Minor Problem
- Devil Music
- Breaking Point
- Transition
- Sylvie’s Dance
- K.O.
- The Bottom Line
- Sequence
- Fourths
- Roberto
- Blue Jean
- Bird Waltz
- A Song for Sophie
- Apologies to Daisy
- The Way of All Things
- Like Benny
- Tongue-Twister
- Lullaby
- Alicante
- Exercise in Rhythm
- The Loneliest Monk
- Round and Round Again
- Trane Refrain
- Blue Monk
- A Bossa for Betty
- Familiarity
- Sister Caroline
- Lucky Rhythm
- Summer Hummer
- Lady Pres
- Country Road
- Euphrates
- Endless Night
- Oh When the Saints Go Marching In
- I Never Knew
- Danny Boy
- Fall ’90
- Blue Samba
- Doxy
- St. Thomas
- The Right Time
- Tango Cool
- Nicole
- Peace
- Spanish Steps
- Persuasion
- It’s All Yours
- On the Street
- Greensleeves
- Five Jive
- Straight, No Chaser
- My Little Suede Shoes
- Yardbird Suite

