Man grooved sich ein
14. August 2007
Groove, groove, groove, groove! Als hätte ich nicht schon genug Probleme mal halbswegs geradeheraus zu spielen…nun muss es auch noch Groove sein.
Damit bin ich heillos überfordert.
Ich verspiele mich bei meinen beiden Stücken ja immernoch ![]()
Daher habe ich beschlossen mich erstmal wieder mit Synkopen zu beschäftigen – das geht schon erstaunlich leichter als zuvor.
Ich kann mit Synkopen zwar immernoch nicht so richtig gut umgehen, aber zumindest kann ich die Stücke zu Ende spielen, und das ist ja schon viel wert.
Heute habe ich wirklich eine halbe Stunde gebraucht um so richtig in Fahrt zu kommen.
Vorher nur schiefe Töne und es hat einfach nichts funktioniert.
Dafür war die letzte halbe Stunde dann wieder umso produktiver.
Manchmal sind diese Übungsstunden doch seltsam…naja, mal sehen was Bernd morgen so zu sagen hat.
Herausforderung Synkopen
6. August 2007
Wahrlich nicht einfach zu beherrschen sind diese Synkopen.
Ich übe mich weiter am Stück “251″ und dem Darauffolgenden – bisher noch mit bescheidenen Zählerfolgen. Das Spielen klappt, ich lerne langsam Noten lesen.
Wenn ich eine Note sehe, kann ich binnen weniger Sekunden sagen, um welchen wert es sich handelt.
So richtig flüssig wie normales Buchstabenlesen ist es zwar noch nicht aber es wird doch stetig besser und besser.
Am flüssigsten spiele ich Stücke zwar immernoch, wenn ich die Noten dazu auswendig gelernt habe, aber ich denke das geht fast jedem Musiker so.
Beim Zählen hilft mir ein Metronom ungemein, welches den ersten Schlag betont.
Mein Metronom macht TACK-Tack-Tack-Tack im 4/4-Takt.
Das ist bei Synkopen wirklich hilfreich, denn so weiß man besser, ob man noch halbwegs im Takt ist.
Gerade bei Synkopen weiß man ja nie, ob man nur passend zum Schlag spielt oder wirklich noch im Takt ist.
Von Synkopen und aufstrebenden Franzosen
30. Juli 2007
Heute war wieder eine ereignisreiche Übungsrunde.
Es standen heute wieder Synkopen auf meinem Zettel.
Was Synkopen sind hat mir mein Lehrer ja schon Nahe gebracht und das klang zunächst auch nicht so schwer.
Nun ging es eben darum mit ihnen zu arbeiten.
Und das gestaltete sich wesentlich schwieriger als Gedacht.
Da komme ich immer wieder aus dem Zählen raus.
Spielen kann ich das Stück jetzt – aber nur wenn ich nicht zähle.
Sobald ich mitzähle ist’s vorbei, dann bin ich total durcheinander.
Es ist wirklich schwierig auf Vier zu spielen und die nächste Eins einfach nicht anzuspielen. Dabei komme ich ganz aus meinem Zählrythmus.
So kann man sagen, meine letzte Übungseinheit lief nicht so gut, aber da werde ich Bernd morgen mal nach ein paar Tipps fragen wie man damit umgehen kann.
In der Halle der Übungsräume lernte ich dann noch so richtig viel dazu.
Dort traf ich Martin und einen französischen Sänger, dessen Namen ich mir partout nicht merken konnte (dafür wende ich hier das französische Wort ‘partout’ an – auch gut, oder?).
Martin spielt schon seit 1998 Altsaxophon (neun Jahre) und ist kürzlich bei der Black Poetry Night Hamburg im Stage Club aufgetreten. Dort hat er schwarze Literatur rezitiert und uns davon auch ein Video gezeigt.
(er erscheint ab 06:30)
In der Halle klönte er gerade mit dem jungen Franzosen der singt und gerade ein Demotape aufgenommen hatte.
Die beiden waren fleißig am E-Mail-Adressen austauschen und wir kamen ins Gespräch.
Dabei fütterte Martin uns mit ein paar tollen Links von beeindruckenden Sängern und Saxophonspielern.
Zum Beispiel Maysa Leak, ehemals Background Vocal bei Stevie Wonder.
Oder John Coltrane. Auf Coltranes Webseite kann man sich sogar Videos von ihm ansehen. Und das kann ich nur empfehlen.
Es sind wirklich tolle Videoclips dabei.

