Von Synkopen und aufstrebenden Franzosen
30. Juli 2007
Heute war wieder eine ereignisreiche Übungsrunde.
Es standen heute wieder Synkopen auf meinem Zettel.
Was Synkopen sind hat mir mein Lehrer ja schon Nahe gebracht und das klang zunächst auch nicht so schwer.
Nun ging es eben darum mit ihnen zu arbeiten.
Und das gestaltete sich wesentlich schwieriger als Gedacht.
Da komme ich immer wieder aus dem Zählen raus.
Spielen kann ich das Stück jetzt – aber nur wenn ich nicht zähle.
Sobald ich mitzähle ist’s vorbei, dann bin ich total durcheinander.
Es ist wirklich schwierig auf Vier zu spielen und die nächste Eins einfach nicht anzuspielen. Dabei komme ich ganz aus meinem Zählrythmus.
So kann man sagen, meine letzte Übungseinheit lief nicht so gut, aber da werde ich Bernd morgen mal nach ein paar Tipps fragen wie man damit umgehen kann.
In der Halle der Übungsräume lernte ich dann noch so richtig viel dazu.
Dort traf ich Martin und einen französischen Sänger, dessen Namen ich mir partout nicht merken konnte (dafür wende ich hier das französische Wort ‘partout’ an – auch gut, oder?).
Martin spielt schon seit 1998 Altsaxophon (neun Jahre) und ist kürzlich bei der Black Poetry Night Hamburg im Stage Club aufgetreten. Dort hat er schwarze Literatur rezitiert und uns davon auch ein Video gezeigt.
(er erscheint ab 06:30)
In der Halle klönte er gerade mit dem jungen Franzosen der singt und gerade ein Demotape aufgenommen hatte.
Die beiden waren fleißig am E-Mail-Adressen austauschen und wir kamen ins Gespräch.
Dabei fütterte Martin uns mit ein paar tollen Links von beeindruckenden Sängern und Saxophonspielern.
Zum Beispiel Maysa Leak, ehemals Background Vocal bei Stevie Wonder.
Oder John Coltrane. Auf Coltranes Webseite kann man sich sogar Videos von ihm ansehen. Und das kann ich nur empfehlen.
Es sind wirklich tolle Videoclips dabei.

