Das Saxophon ist berühmt dafür, dass es sehr flexibel zu spielen ist.
Man kann es laut und leise, schnell und langsam, rauh und sanft spielen.
Das hängt nicht nur vom Saxophonisten ab, sondern auch vom verwendeten Instrument.
Im Moment bin ich ehrlich gesagt froh, einen geraden Ton aus dem Saxophon zu bekommen, weswegen ich mich damit noch nicht näher beschäftigt habe.
Folgende Teile des Saxophons beeinflussen den Sound:
- das Saxophon selbst
- der S-Bogen
- Größe des Mundstücks
- Kunststoff
- Metall
- Kautschuk
- Stärke des Blättchens
Das wären dann auch alle Teile, die man am Saxophon austauschen kann ohne es komplett auseinanderzuschrauben.
Mir stellt sich da die Frage, wie man jemals eine tolle Zusammenstellung finden soll.
Wenn wir uns dem Problem mathematisch nähern sieht das so aus:
Variablen: sechs
Verschiedene Arten pro Variable: zwei
Damit kämen wir auf zwei hoch sechs Kombinationsmöglichkeiten: 2^6=64
Da es aber nicht nur zwei Saxophone, zwei S-Bögen, zwei Mundstücke gibt, sondern wesentlich mehr Auswahl, wird unsere Rechnung fataler: 10^6=1.000.000 Kombinationsmöglichkeiten
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26. September 2007 um 20:00
(grins) stimmt…
Die Vielfalt ist riesengroß. Dennoch ist der Einfluss des Musikers selber immens grösser als alles andere. Ansatz und Soundgestaltung in deinem Rachen- und Mundraum ist der grössere Bestandteil der Soundbildung.
27. September 2007 um 22:03
Moin Jürgen!
Ist dem so?
Wenn ja, dann beruhigt mich das sehr, denn am Samstag steht ja schon mein Saxophonkauf an…
Wenn man den Sound dann noch so sehr mit dem eigenen Körper variieren kann, muss ich mir jetzt ja nicht ein bestimmtes Saxophon aussuchen sondern nur eins mit dem man gut Spielen kann
2. Juli 2008 um 19:18
Hallo wer kann mir helfen!
Habe mir ein Alt-Sax. gekauft und kann in den unteren Ebenen schon ganz gut spielen aber mein Problem sind die hohen Töne (Octaven). Hat das was mit meinem Ansatz zu tun?
Danke
3. Juli 2008 um 13:49
Moin Maik,
das kann mit vielerlei Dingen zu tun haben, auch mit Deinem Ansatz. Wenn es ein gebrauchtes Saxophon war, könnte auch die Oktavklappe nicht in Ordnung sein.
Oder es liegt am falschen Blättchen für Dich.
Welche Stärke benutzt Du denn?
Ich würde vielleicht mal ein härteres Blättchen ausprobieren, so Stärke 2,5 oder härter.
Ansonsten: frag Deinen Lehrer
Gruß,
Bastian
4. Juli 2008 um 17:42
Moin Bastian
Danke für Deine Mail, werde es wie du schreibst mal mit einem härteren Blättchen testen. Zur Zeit benutze ich 1,5 Rico und 1,5 Van Doren Blättchen. Meine Kanne habe ich mir vor kurzem neu bei “thomann” gekauft und einen Lehrer habbe ich nicht. Also dann bis demnächst. War nett mit Dir zu “plaudern” und danke nochmals.
Gruß Maik