Growling

7. November 2008

Growling ist eine Technik beim Saxophonspielen, die den Sound rauer klingen lässt.
Normalerweise würde man einfach ins Saxophon blasen und so einen Ton erzeugen (Lippendruck etc. mal außer Acht gelassen).

Beim Growling jedoch, singt man zusätzlich zum gespielten Ton einen anderen Ton und “zerbricht” so den gespielten Ton, dass dieser extrem heiser klingt.

Clarence Clemons war ein Saxophonspieler, der oft Growling als Effekt eingesetzt hat.

Zirkularatmung

15. Oktober 2008

Die Atmung ist das Blut des Saxophonspielens!
Sobald keine Luft mehr durch das Saxophon geblasen wird, kommt auch kein Ton mehr raus.
Auch das durchschnittliche Lungenvolumen des Menschen von etwa vier bis fünf Litern Luft ist irgendwann aufgebraucht und man muss Luft holen.

Die Methode der Zirkulatatmung ermöglicht es dem Spieler während des Spiels nach Luft zu holen, ohne dass der Ton abebbt.
Bekannt ist diese Methode von den Aborigines beim Spielen des Didgeridoos und auch unter den Namen Zirkulationsatmung oder Kreisatmung bekannt.

Mit folgender Vorgehensweise kann man die Zirkularatmung üben:

    Ich würde das übrigens ohne Wasser üben (hust, würg), geht auch einfach ohne Hilfsmittel:

    1. Mund mit Luft füllen (Hamsterbacken machen),
    2. dann gegen den Lippenwiderstand Luft aus der Lunge (mit Halt aus dem Zwerchfell) durch die Lippen ausströmen lassen,
    3. währenddessen durch die Nase einatmen (die Verbindung von Nase und Mund wird dabei durch die Zunge verschlossen) und
    4. dabei den Mundraum durch Zusammenziehen der Backen verkleinern, wodurch die Luft mit möglichst gleichbleibendem Druck entweicht.
    5. Nach dem Atem holen versuchen, den Druck ohne merklichen Druckverlust wieder aus dem Zwerchfell zu geben,
    6. dann den Mundraum wieder neu mit Luft befüllen und von vorne starten

    Es ist wichtig darauf Acht zu geben, dass der Luftstrom nicht versiegt. So lässt sich der Ton bei fallendem Druck besser halten.
    Die Backen außerdem nicht ganz “entleeren” damit zum Wechsel auf “normale Atmung” noch genügend Reserve bleibt.

    Ich habe schon von vielen gehört, die diese Technik nach ein bis zwei Wochen intensiven ÜBens drauf hatten.
    Ich habe mich selbst da noch nicht drangewagt – brauche ich auch noch nicht.

Meine Schule

15. Oktober 2008

Nun bin ich schon eine Weile beim Spielen und heute möchte ich ich meine Musikschule vorstellen, mit der ich das Saxophonspielen lerne.
Bernd hat mir “Die Jazzmethode für Saxophon” von John O’Neill

ausgesucht, da er damit die besten Erfahrungen gemacht hat und es seiner Meinung nach, die modernste Saxophonschule mit den besten Lernmethoden ist.

Ich habe natürlich keine Vergleichsmöglichkeiten, komme mit der Schule aber sehr gut zurecht.
Gerade als kompletter Musikneuling wird man sehr gut in das Thema Musikmachen eingeführt. Es wird das Instrument erklärt, die Besonderheiten der einzelnen Saxophone (Alt-, Tenor-, Baritonsaxophon) erklärt und auch bei den Noten fängt man ganz vorne an.

Das Buch ist zum autodidaktischen Lernen jedoch nicht geeignet.
Als mein Lehrer Bernd eine Zeit lang keinen Unterricht geben konnte, habe ich schonmal etwas nach vorne geblättert, bin aber schnell wieder zum vorbereiteten Stoff zurückgekehrt, da ich die neuen Themen nicht ansatzweise verstehen konnte.

Eingeweihten der Kunst des Musizierens mag es da vielleicht anders ergehen.

Klappentext

Wen es interessiert, hier mal der Klappentext der Musikschule:

Das Saxofon ist das Jazzinstrument schlechthin, und es gibt ein reichhaltiges, aufregendes Repertoire, das darauf wartet, von Neueinsteigern entdeckt zu werden.
“Die Jazzmethode für Saxofon” zeigt Anfängern aller Altersstufen den Weg vom ersten Ton bis hin zu “klassischen” Monk-, Parker- und Rollins-Themen. Aber auch Jazzstücke heutiger führender Jazzmusiker und Komponisten werden behandelt. Das Buch enthält eine Play-along-CD mit 69 Tracks.
Mit einer schrittweisen Einführung und speziell für diese Schule geschriebener Stücke werden die grundlegenden Elemente einer soliden Saxofon-Technik – Atemkontrolle, Tonbildung, Ansatz, Zungenstoß und Griffe – zusammen mit den rhythmischen Finessen der Jazzmusik (zum Beispiel synkopierte Rhythmen und Achtelphrasierung) erklärt. Durch das systematische Studium von Tonleitern, Arpeggien, Akkordfolgen und Tipps zur Gehörbildung wird der Schüler von Anfang an zum Improvisieren ermuntert. Zusätzliche Praxis-Tipps wie Aussuchen von Blättern, Pflege des Instruments sowie eine Bibliographie und eine Diskographie machen die “Jazzmethode für Saxofon” zu einem idealen Begleiter sowohl für Schüler, die im Selbstunterricht lernen wollen, als auch für diejenigen, die zusätzlich Unterricht bei einem Lehrer nehmen.
Die Begleit-CD, die extra für diese Schule aufgenommen wurde, liefert den musikalischen Hintergrund für alle Stücke, so daß der Saxofon-Schüler von Anfang an durch das Spielen mit einer erstklassigen Rhyhtmusgruppe (Baß, Gitarre und Schlagzeug) in den Genuß eines authentischen Jazz-Sounds kommt, und sie hilft ihm später bei den ersten Improvisationsversuchen.

Und natürlich noch ein Abbild des Inhaltsverzeichnisses, über die verlinkten Punkte habe ich hier ein klein wenig was geschrieben.

Inhalt:

  1. Einleitung
  2. Über das Saxofon
  3. Grundlegende Techniken
  4. Praktischer Teil
  5. Anhang: Bibliographie
  6. Diskographie
  7. Mundstück und Blatt
  8. Nützliches Zubehör
  9. Die Pflege des Instruments
  10. Das Transponieren
  11. Einige Gedanken zum Üben
  12. Grifftabelle
  13. Blues for Beginners
  14. A la Mode
  15. Progression
  16. Out for the Count
  17. Times Remembered
  18. P.M.
  19. Third Attempt
  20. Flat 5
  21. Interstellar
  22. Home Bass
  23. James
  24. South View
  25. Minor Problem
  26. Devil Music
  27. Breaking Point
  28. Transition
  29. Sylvie’s Dance
  30. K.O.
  31. The Bottom Line
  32. Sequence
  33. Fourths
  34. Roberto
  35. Blue Jean
  36. Bird Waltz
  37. A Song for Sophie
  38. Apologies to Daisy
  39. The Way of All Things
  40. Like Benny
  41. Tongue-Twister
  42. Lullaby
  43. Alicante
  44. Exercise in Rhythm
  45. The Loneliest Monk
  46. Round and Round Again
  47. Trane Refrain
  48. Blue Monk
  49. A Bossa for Betty
  50. Familiarity
  51. Sister Caroline
  52. Lucky Rhythm
  53. Summer Hummer
  54. Lady Pres
  55. Country Road
  56. Euphrates
  57. Endless Night
  58. Oh When the Saints Go Marching In
  59. I Never Knew
  60. Danny Boy
  61. Fall ’90
  62. Blue Samba
  63. Doxy
  64. St. Thomas
  65. The Right Time
  66. Tango Cool
  67. Nicole
  68. Peace
  69. Spanish Steps
  70. Persuasion
  71. It’s All Yours
  72. On the Street
  73. Greensleeves
  74. Five Jive
  75. Straight, No Chaser
  76. My Little Suede Shoes
  77. Yardbird Suite

Die Bambus-Blättchen, die das Saxophon erst zum Holzblasinstrument machen, sollten vor dem Spielen und besonders vor der ersten Nutzung ausführlich eingeweicht werden, damit sie schön flexibel sind und leicht schwingen.

Dazu legt man das Blättchen einfach für 10 bis 15 Minuten in ein Glas mit Leitungswasser.

Register

7. Juli 2008

Saxophone haben drei verschiedene Register.

  • Ein Unteres,
  • ein Mittleres,
  • und ein Oberes.

Was Bb bedeutet

4. September 2007

Ich schrieb ja bereits darüber, dass das Tenorsaxophon in Bb gestimmt ist.

Doch was heißt das im Detail?

In der Welt der Musiker richtet sich alles nach dem C.
Beispielsweise ist das Klavier in C gestimmt.

Wenn man also auf dem Klavier die Taste für das C drückt, ertönt ein C.
Klar soweit?

Da das Tenorsaxophon jedoch nicht in C gestimmt ist, kann kein C erklingen wenn ein C gedrückt wird.

Spielt man also mit dem Saxophon ein C, erklingt ein Bb.
Möchte man mit dem Saxophon ein C spielen, müsste man ein D greifen.

Was ist ein Tenorsaxophon?

1. September 2007

Es gibt sehr viele Instrumente und viele in die man reinblasen kann.

Das Tenorsaxophon ist ein Instrument in das man reinbläst.
Es gehört zur Gruppe der Saxophone; das sind Holzblasinstrumente.
Die heißen so, weil am Mundstück ein Holzblättchen ist, welches schwingt und so den Ton erzeugt.

Bei Blechbläsern, also beispielsweise Trompeten, schwingen die Lippen des Musikers.

Folgend ein paar Stichworte, auf die ich nach und nach erklärende Beiträge verlinken werde:

Ambitus

1. September 2007

Der Tonumfang, oder im Musikerdeutsch auch Ambitus genannt, bezeichnet den Abstand zwischen dem höchsten und tiefsten spielbaren Ton eines Instruments.

Welchen Tonumfang das Tenorsaxophon hat, habe ich noch nicht raus, ich pflege das dann nach :-)

Nachtrag: Das Tenorsaxophon hat einen Tonumfang von 2½ Oktaven. Ganz genau vom b bis zum fis”’.

Diese Notentabelle gibt einen ÜBerblick einiger Noten.

Die Stimmlage Tenor

1. September 2007

Die Stimmlagen teilen sich in Frauen- und Männerstimmen.
Tenor gehört zu den höchsten Männerstimmen.

Das heißt, alles was höher klingt, ist eine Frauenstimmt, alles was tiefer klingt, eine weitere Männerstimme.

Die verschiedenen Stimmlagen in absteigender Reihenfolge (von hoch nach tief):

  1. Sopran
  2. Mezzosopran
  3. Alt
  4. Tenor
  5. Bariton
  6. Bass