Was Bb bedeutet

4. September 2007

Ich schrieb ja bereits darüber, dass das Tenorsaxophon in Bb gestimmt ist.

Doch was heißt das im Detail?

In der Welt der Musiker richtet sich alles nach dem C.
Beispielsweise ist das Klavier in C gestimmt.

Wenn man also auf dem Klavier die Taste für das C drückt, ertönt ein C.
Klar soweit?

Da das Tenorsaxophon jedoch nicht in C gestimmt ist, kann kein C erklingen wenn ein C gedrückt wird.

Spielt man also mit dem Saxophon ein C, erklingt ein Bb.
Möchte man mit dem Saxophon ein C spielen, müsste man ein D greifen.

Dur und Moll

22. August 2007

Okay, “South View” ist wirklich noch nicht gut, aber anscheinend so ausreichend, dass es voran geht. Ich soll mich dem “Minor Problem” annehmen.
Was das übersetzt heißt, fragt Bernd.
“Kleines Problem”, sage ich.
“Nicht ganz falsch, aber falsch”, sagt Bernd, “es ist das Moll Problem.”.
“Moll Problem?”, frage ich.

Und da merke ich, es tut sich mir wieder eine große Wissenslücke auf.

Man unterscheidet jedes Musikstück, ob es in Dur oder in Moll geschrieben wurde.

Das sind Tonleitern.
Bernd hat mir einen Dur- und einen Mollakkord auf dem Klavier vorgespielt.
Viel anfangen konntei ch damit leider noch nicht.
Klingt schon irgendwie anders, höher, tiefer….was weiß ich.

Die Definition von Dur ist:
männlich, aktiv

Die Definition von Moll ist:
weiblich, passiv

Nagut, da werde ich mal dranbleiben, bis ich das hören kann.

South View

14. August 2007

Bernd wollte natürlich gleich mal hören was ich so geübt habe, doch konnte ich ihn mit “James” nicht wirklich begeistern.

Was ein Wunder – ich spiele falsche Noten und bin mal gerade so im Takt :-/
Üben, üben, üben…

Den Groove bringen

8. August 2007

Das Stück “251″ kann ich jetzt flüssig spielen, aber Bernd fehlt es noch an Groove.
Nunja, ich lerne ja auch erst noch Saxophonspielen, aber wie bringt man denn Groove in ein Stück?

Schließlich steht doch alles da.
Die Geschwindigkeit, die Lautstärke, der Takt und dann die Noten die man spielen soll.

Ich sollte ja nun nicht lauter spielen als dort steht, und die noten sollt eich eigentlich auch nur so lange spielen wie sie dastehen.

Bernd konnte das zuerst auch schwer erklänre, “es ist eben das Gefühl im Song”, sagt er.
Hmmm…Gefühl, also quasi so, wie beim Gedichtvortrag.

Ich kann ein Gedicht vorlesen, oder es betonend vortragen.
Da hat der Vortrag mehr Groove als das platte Vorlesen.

Aber wie betone ich beim Saxophonspielen?
Ich spiele die Note, möglichst präzise, und in der angegebenen Lautstärke für die angegebene Dauer – wo kann ich da grooven?
Beim Gedichtelesen habe ich Betonung und kann kleine Pausen machen um Stellen vervorzuheben oder schneller lesen um unwichtiges zu übergehen.

Aber genau diese Mittel sind beim Musizieren durch die Noten ja ausgeschlossen.
Ich muss also etwas anderes finden, mit dem ich mit ausdrücken kann…und das ist meine Aufgabe! :-D

Bernd hat mich beruhigt, es ist normal, dass man mit Synkopen solche Probleme hat und es wundert ihn gar nicht, dass ich da aus dem Zählen komme – das sei in Ordnung.

Er hat mir auch ein paar Tipps gegeben, wie ich trotzdem weiterzählen kann.
Nun werde ich das mal fleißig üben…ein neues Stück haben wir trotzdem angefangen.
Es bleibt spannend!

Ich quietsche nicht mehr

21. Juni 2007

Ich quietsche nun doch nicht.

Meine Fis-Klappe (fragt mich bitte nicht was man damit macht, außer sich den Ton versauen), das ist die Klappe oben am S-Bogen, war verbogen.
Bernd meint, das kommt manchmal durch Druck bei der Lagerung.
Wenn man das kleine Ärmchen wieder zurückbiegt, sodass das Ventil geschlossen ist, sind alle Töne wieder da :-D

Flat 5

12. Juni 2007

Der dritte Anlauf brachte es und ich bin eine Runde weiter. Das Stück heißt flache fünf und führt Pausen ein – auf fein, Pausen! :-D
Da kann ich endlich mal Atmen; denn das ist immernoch mein Problem.
Zum Ende der Stücke geht mir die Luft aus, und die Biester wollen wiederholt werden :-(

Nun mal sehen wir mir dieses Stück so liegt.
Gesummt klingt’s gut.

Third Attempt

5. Juni 2007

Nein, 3rd Attempt ist nicht der Anlauf dieses Blogbeitrags sondern der Titel des nächsten Stücks, welchem ich mich widmen werde.

Der Abend ist vorbei und das neue Stück ist länger und hat mehr Noten. Sonst keine ungewöhnlichen Überraschungen.

P.M.

22. Mai 2007

Es ist Abend, der laue Frühlingswind pfeift und es regnet nicht – herrliches Wetter für einen Spaziergang zum Saxophonspielen.
Times Remembered” ließ sich wirklich mal schön einüben. Ich spiele es zwar noch langsam, aber dafür fast ohne Fehler :-D

Als nächstes soll ich mir das Stück “P.M.” vornehmen – sieht spannend aus.
Lauter wirr angeordnete Noten mit Legatobögen und ohne….mal sehen.

Times Remembered

16. Mai 2007

Bernd ist mit meinen Ergebnissen zu “Out for the Count” zufrieden, vermisst aber die Atmung.
Naja, das hätte ich mir ja auch denken können…ich soll also versuchen zu atmen – das sagen die beim Sport auch immer :-(

Er verweist mich auf die kleinen Striche über den Noten im Heft welche die Atempausen andeuten.
Die kann ich auch fast einhalten, wenn ich langsamer spiele und die Noten nicht so lange spiele wie sie sein sollten, sondern etwas kürzer.
Nun genau herauszufinden wieviel kürzer man die Note spielen kann ist echt schwer.
Aber daran arbeite ich dann zu Hause, beim üben vom neuen Stück “Times Remembered”.

Hier lerne ich auch gleich noch etwas Neues dazu: Legatobögen.
Wenn ein Legatobogen über ein paar Noten gespannt ist, heißt es, dass man nur die erste anstösst und die anderen “einfach nur drückt”.
Klingt jetzt gar nicht so schwer….eher einfacher.