Ich bin beruhigt

23. Juli 2008

Bernd hat mich heute wieder beruhigt. Es ist nicht so schlimm, dass der Wechsel von hohen auf tiefe Töne noch nicht auf Anhieb klappt – das ist lange Übungsarbeit.

Na dann übe ich mal weiter :-)

Bernd hat mich heute nochmal auf mein hektisches Lernen hingewiesen.
Wenn ich übe, dann schaue ich mir die ersten paar Noten an, versuche zu erkennen um welche Note es sich handelt, versuche sie zu greifen und wenn ich sie dann gegriffen habe, dann spiele ich auch gleich.

Bernd meint, das sei vielleicht ein bisschen viel auf einmal und ich solle die Stücke doch erst einmal nur lesen. Also in der Bahn zum Beispiel.
Wenn ich das Stück dann ein paar mal gelesen habe, versuche ich das Stück zu greifen und ganz ganz am Ende dann spiele ich erst damit.

Das klingt schlüssig, ich werde das mal probieren!

Ich war nun wieder beim Bernd und bin dem Transponieren vom Verständnis her ein großes Stück näher gekommen.

Beim Transponieren von C-Dur in B-Dur werden dem Stück fünf Kreuze (#) vorangestellt.
Immer wenn man fünf Kreuze vor dem Stück sieht, handelt es sich um B-Dur.

Und man spielt alle Noten mit dem gleichen Wert, um einen halbton höher als notiert, auch wenn sie selbst kein Versetzungszeichen haben.

Wird also das g” am Anfang (durch das Kreuz) zum gis”, wird automatisch auch das g’ als gis’ gespielt (obwohl es dort kein Kreuz gibt).
Das b’ jedoch nicht, da es für diese Note kein Versetzungszeichen gibt.

Das übe ich jetzt nochmal fleißig :-D

Tja, Bernd hat nicht viel zu meinen Improvisationsversuchen gesagt. Denn schließlich habe ich mir auch nur gut ein dutzend mal das ‘a’ und ‘c’ vorgespielt, unterbrochen von einigen desolaten ‘g’-Tönen.

Improvisation lässt sich bei mir noch nicht so einfach improvisieren. Gestern hat’s prima geklappt, heute nicht mehr.

Na nun übe ich das Ganze nochmal in Ruhe durch.
Vielleicht improvisiere ich erstmal die Tonleiter rauf und wieder runter – da brauche ich dann nur ablesen.

Weich spielen

28. November 2007

Nachdem ich Bernd heute mal über die unterschiedlichen Blattstärken ausgefragt habe, hat er mich ermutigt ein Stück weich zu spielen.

Aber mit meinem 2er Blättchen.

Man kann also mit “einem harten Saxophon” auch Stücke weich spielen.
Das ist ganz schön anstregenend, aber es geht.

Ich muss da sicher noch ein Bißchen dran feilen und sicher den Unterschied zum harten Spiel noch ausarbeiten.
Das mache ich dann nächstes mal.

B-flat

25. November 2007

Bb, ausgesprochen, B-Flat, ist das erniedrigte B.
Und es gibt zwei Arten dieses Bb zu greifen.
Ein Front-Bb und ein Seiten-Bb.
Das Front-Bb ist ganz einfach, beim Seiten-Bb vergesse ich immer den Finger wieder runter zu nehmen, verkrampfe und spiele ein ganzes Stück falsch bis ich dann merke, dass da was nicht stimmt.

Na das muss ich wohl noch sehr viel üben, zumindest bereitet es mir große Probleme mich dabei nicht zu vergreifen.

Da lobe ich mir mein Stück K.O..
Das klappt inzwischen schon richtig gut :-)
Hoffentlich habe ich das bis zu meinem Konzert so richtig gut drauf!

K.O.

7. November 2007

Mein aktuelles Stück heißt K.O. und ist echt mal fetzig.
Klingt nun noch mehr nach einem richtigen Song als die anderen Notenansammlungen die ich bisher gespielt habe.

Ein Bißchen geht mir noch die Ansprache ab, Bernd sagt, ich habe einen rauchigen Sound.
So ganz leicht.

Das mag sein, denn das war ja auch das, was mich beim Artist-Jupiter so begeistert hat.
Das ich manche Töne so schwer treffe, liegt am schweren Saxophon.

Das Saxophon ist so dickwandig, dass ich mehr Luftdruck brauche um eine Schwingung zu erzeugen.
Das erklärt auch, wieso sich das Yamaha so leicht spielen ließ und ich selbst tiefe Töne ohne PRobleme intonieren konnte – weil das Yamaha so dünnwandig gebaut ist!

Jetzt soll ich mich den Tonleitern widmen.
Beim tiefen c angefangen hoch bis zum hohen e und dann wieder runter.
Klingt nicht so schwer, sagte ich und Bernd entgegnet sofort, ich solle froh sein, dass es derzeit noch so einfach ist.
Es wird noch schwer werden!

Variationen

2. November 2007

Eine neue Note.
Gelernt? Nein.

Ich habe an eine wunderschönes Stück eine neue Note angehängt und ihm so ein ganz anderes Ende verpasst.
Mein Lehrer fand’s auch gut :-)

Das Stück “Interstellar” mochte ich ja schon immer gerne und es endete bisher immer auf G-F-E.
Ich habe nun dahinter noch ein B gehängt, also G-F-E-B.

Jetzt hat das Stück ein offenes Ende.
Zuerst habe ich es immer so gespielt, doch Bernd meinte ich könne es beim ersten Mal mit dem B spielen, und beim zweiten Mal ohne das B ganz regulär.

Es klingt dann beim ersten Mal offen und beim Zweiten abgeschlossen.

Herrliche Idee, damit werde ich mal spielen.

Und das neue Stück “K.O.” klappt auch schon gut.

Ich muss schon sagen, ich bin im Urlaub meines Lehrers außerordentlich gut voran gekommen.
Und Anfang Dezember habe ich dann auch schon mein erstes Konzert im kleinen Rahmen – das wird spannend!
Hoffentlich kann ich “K.O.” bis dahin fehlerfrei spielen, vor Publikum wohl gemerkt.

Urlaub

23. Oktober 2007

Bernd hat gerade Urlaub.
Drei Wochen lang bin ich nun auf mich allein gestellt und mache im Buch einfach mal weiter.

Gestern war ich wieder in der Pappschachtel und habe das tiefe E weiter perfektioniert.
Naja, perfekt ist es noch lange nicht, aber shcon deutlich besser als zuvor.

Es ist unheimlich wichtig die Unterlippe entspannt zu halten.
Sonst springt der Ton in die höhere Oktave – und dazu hat man ja schließlich die Oktavklappe.

Neu gelernt habe ich dann heute das tiefe D und das tiefe C.
Die sind gleich nochmal schwieriger!

Aber das Stück mit dem akzentuierten E klappt jetzt schon ganz gut.
Die Geschwindigkeit von 126 Beats/Minute kann ich zwar noch nicht einhalten – bei etwa 105 mache ich schlapp – aber dafür spiele ich es fehlerfrei durch.

Ich glaube, das wird mein neues Lieblingsstück.

Die letzte Stunde

25. September 2007

Heute ist die letzte Unterrichtsstunde vor der großen Stunde.
Am Samstag ist es soweit, ich werde mein eigenes Saxophon erstehen!

Ich bin schon sehr nervös. Das tut man ja nicht alle Tage, mir kommt es einem Autokauf gleich, nur dass man sich auf einen Autokauf besser vorbereiten kann.