Es fehlt an Übung
22. April 2009
Bernd sagt, ich übe zu wenig.
Da habe ich ein Problem.
Ich übe wirklich nicht viel.
Einmal die Woche gehe ich in die Sperrholzschachtel um krach zu machen und unter der Woche lese ich Noten und mache einfache Greifübungen, also ohne wiklrihc zu spielen.
Das ist soweit auch ganz okay, nur fehlt eben die Übung der Lippenmuskulatur.
Und die übt man nunmal nur beim Spielen.
Jetzt versuche ich am WE nochmal eine zusätzliche Schicht einzulegen, aber so einfach ist das nicht zu koordinieren zwischen all den anderen Verpflichtungen wie Sport, Meetings nach Feierabend und anderen Freizeitaktivitäten.
Lullaby
27. Januar 2009
Seit Ende letzten Jahres sitze ich am Stück Lullaby.
Die Schwierigkeit besteht vor allem im Wechsel von Achtelnoten zu halben Noten und darin, nicht aus dem Zählen heraus zu kommen.
Im 1/4-Noten-Takt habe ich mich beim Zählen sehr sicher gefühlt, jetzt komme ich ständig raus.
Da hilft nur: üben üben üben…und ein Trick von Bernd: anstoßen!
Das Stück hat Halte- und Legatobögen, die natürlich das Zählen erschweren, weil man die Note nur hält und sie nicht bewusst anstößt.
Seit ich die Noten gestoßen spiele, merke ich wieder, ob ich noch im Takt bin und ich weiß, wann ich welche Note zu spielen habe.
Das erleichtert das üben ungemein.
Ich spiele das Stück jetzt also erstmal komplett angestoßen und die Bögen baue ich nachher rein.
Dann bin ich wenigstens im Takt
Weihnachtsferien
22. Dezember 2008
Mein Lehrer Bernd zieht in den wohlverdienten Urlaub und ich lasse die Dinge jetzt auch mal etwas ruhiger angehen. Das Saxophon ist natürlich immer noch mein ständiger Begleiter und ich übe ein paar Weihnachtslieder – ganz einfach, ganz reduziert.
Mal sehen, vielleicht spiele ich dann wirklich mal was vor…schaun mer mal
Anstrengende Achtelnoten machen das Üben schwer
19. November 2008
“Like Benny” heißt das gute Stück, an dem ich jetzt schon so lange übe und so langsam war ich es wirklich leid.
Nachdem die letzten zwei Stunden bei Bernd aufgrund seiner Dreharbeiten mit Fatih Akın ausfallen mussten, hatte ich heute dann wieder eine Stunde Unterricht, in der ich ihm mein Leid klagen konnte.
Ich komme mit den Achtelnoten ja einfach nicht zurecht….irgendwie klappt das mit dem Zählen auf halben Schlägen noch nicht so gut und dann kommt ja noch das Lesen/Greifen/Spielen hinzu.
Aber Bernd hat mir den Tipp gegeben, die Chose einfach zu klatschen während ich mit dem Fuß ganz normal den 4/4-Takt mitwippe.
Wenn man den Song 10 bis 20 mal geklatscht hat, ist man automatisch viel besser im Groove drin und das Spielen fällt auch wieder leichter, da man sich auf das Lesen, Greifen und Spielen konzentrieren kann.
Verpasst und doch getroffen
5. November 2008
Heute hätte ich eigentlich Unterricht bei Bernd gehabt.
Aber meinen Termin hatte er sich anders notiert als ich und so war die Stunde aus meiner Sicht doppelt gebucht.
Da ich später schon eine Verabredung hatte, musste ich wieder von dannen ziehen
Glücklicherweise begegnete ich noch die Schülerin der Stunde davor, mit der ich mich auf dem Weg zum Bus unterhalten konnte.
Es ist auch mal interessant, von anderen Schülern des selben Lehrers zu hören. Sie spielt Alto-Saxophon und benutzt auch eine ganz andere Schule als ich.
Da sie vorher schon viele viele Jahre lang Flöte gespielt hat, kann sie schon dementsprechend gut Noten lesen, das ist ja etwas, was mir immer noch sehr schwer fällt.
Wir haben uns mal verarberedet um mal zusammen zu spielen. Bin gespannt wie das klappt
Weiter geht's mit Achtelnoten
27. Oktober 2008
Ich bin noch dabei, übe mich immernoch am Stück “The way of all things“. Tonleiter rauf und wieder runter, kurz Atmen, nach frischer Luft schnappen, und die Leiter wieder hoch und runter und hoch und runter *ächz*.
Indes ermutigt mich Bernd voranzuschreiten.
Achtelnoten soll ich mir mal ansehen.
Verstanden habe ich sie schon, ist ja nicht schwer. Wenn man eine Viertelnote durch zwei teilt, hat man zwei Achtelnoten. Eine Achtelnote für sich alleine habe ich bisher noch nicht gesehen – gibt’s aber bestimmt auch.
Wenn man Achtelnoten spielt, dann verdoppelt man quasi die Geschwindigkeit – die Komponisten machen sich das Leben damit einfacher.
Ein Takt enthält also eine ganze Note, zwei halbe Noten, vier Viertelnoten oder halt acht Achtelnoten.
Kombinationen sind auch möglich, man muss nur darauf achten, auf eine ganze Note rauszukommen.
Es wäre demnach möglich einen Takt zu schreiben, in dem man mit zwei Achtelnoten beginnt, dann eine halbe folgen lässt und zum Ende hin noch eine Viertelnote hinterherwirft. 2/8 + 1/2 + 1/4 = 1/1
Zum Beispiel nehmen wir uns mal einen Takt vor, in dem acht Achtelnoten mit der Geschwindigkeit von 70 BPM notiert sind.
Das kann man theoretisch auch als zwei Takte mit je vier Viertelnoten in der Geschwindigkeit von 140 BPM spielen – ist das Gleiche und klingt auch gleich.
Innerhalb eines regulären Musikstücks jedoch ist man natürlich flexibler, wenn man das Stück mit 120 BPM und Viertelnoten spielt und dann zwischendurch mal ein paar Takte mit Achteln hat.
Ich stehe nun jedenfalls vor dem Problem, schneller zu speilen, dann darauf läuft es ja hinaus.
Dass ich also die mit 140 BPM angegebenen Stücke nur mit 80 BPM spiele, wird mir nun zum Verhängnis.
Na mal sehen…
Chef nicht da
14. Oktober 2008
Bernd hat jetzt zwei Wochen keine Zeit für Unterricht, da er im wohlverdienten Urlaub ist.
Ich werde die Zeit nutzen mal richtig Gas zu geben und beschätigte mich mit Achtelnoten – öfter mal was neues ![]()
Bin schon gespannt, wie mir das so von der Hand geht.
Stimmt die Stimmung?
17. September 2008
Wenn ich eine Note einzeln anspiele, sitzt sie wie eine Eins.
Gerader, stabiler Ton in der halbwegs richtigen Stimmung.
Doch im Stück gespielt, verhaue ich dann manche Noten.
Vor allem der Sprung von tiefen zu hohen, oder hohen zu tiefen Noten bereitet mir Probleme.
Aufgefallen ist Bernd das, beim derzeitigen Stück, über das ich etwas später noch schreiben werde.
Dort springt man an einer Stelle vom d” direkt zum c”’.
Das muss ich wohl noch etwas üben.
Vom Geräusch zum Sound
11. September 2008
Heute hat Bernd mir ganz viel darüber erzählt, wie der Sound beim Saxophon zustande kommt – gar nicht einfach :-/
Man muss ganz scharf folgende Begriffe voneinander trennen, die ich immer miteinander vermischt haben:
- Geräusch
- Note
- Tonhöhe
- Ton
- Oberton
- Klang
Ein Ton definiert sich durch seine Tonhöhe. Die Note gibt den Wert dieses Tons an. Also ob es sich um ein a, b oder c handelt.
Zusammen mit den Obertönen, ergibt sich dann der Klang eines Instruments, sein charakteristischer Sound.
Da gibt es Obertöne, und diese Obertöne sind so etwas wie andere Noten, die mitschwingen wenn man etwas spielt.
Also spielt man beispielsweise das a’, dann schwingen da noch andere Noten mit.
Je nach Können des Saxophonisten, ergibt sich dann der charakteristische Sound des Saxophons.
A Song for Sophie
15. August 2008
Gestern noch konnte ich das Stück in einem Rutsch durchspielen und heute bei Bernd klemmte es wieder – so ein Mist!
Aber da ich es ja nun shcon einmal gut spielen konnte, wird es sicher beim nächsten mal klappen – irgendwie stimmte die Stimmung auch heute nicht – es war alles so gehetzt und ich hatte danach noch einen Termin. Vielleicht fehlte da einfach die Ruhe.
Jetzt werde ich das nochmal felißig üben, und dann klappt das schon!
