Tonleitern

27. November 2007

Puh….Tonleitern üben schön und gut, aber wenn man die Noten nicht erkennt, also nicht weiß ob dieser Punkt da auf der Linie nun ein C oder ein B ist, dann hat man schon ein Problem.
Denn dann muss man die Note ja auch noch greifen – und richtig intonieren!

Naja, so habe ich dann heute nicht so lange in der Sessionbox verbracht und stattdessen noch ein Bißchen mit Knut über die Seite geplaudert; da gibt’s ja auch immer schöne Ideen für :-)

Posaunenkarriere

7. November 2007

Wow!

Saxophon und Posaune, das ist ein Duett!
Wir hatten wirklich viel Spaß :-D
Nach anfänglichen Missverständnissen bezüglich der Noten b und h schafften wir es dann auch unsere Instrumente aufeinander abzustimmen.

Das Problem:
Ich lerne nach amerikanischem Standard.
Und dort ist das b für mich das b.
Aber im Deutschen ist ein b, das h und das amerikanische Bb (glaube ich).

Jedenfalls sind die Tönen um einen Halbton unterschiedlich.
Ich war also zu tief und schob das Mundstück immer weiter auf den S-Bogen, mit mäßigem Erfolg.
Er hingegen zog seinen Auszug immer weiter raus….ebenfalls mit mäßigem Erfolg.

Beim Spielen kamen wir dann auf den Trichter, dass ich die ganze Zeit “die falsche Note” spielte.
Wir haben ein paar meiner alten Stücke gespielt, die mit zwei Stimmen angegeben waren.
Ich spielte die von mir gelernte erste Stimme und Jörn dann die Zweite.
Bei anderen Stücken ohne zweite Stimme habe ich nach Noten gespielt und er hat dazu improvisiert.
Das klang richtig gut!

Im Duett mit einer Posaune

5. November 2007

Mein befreundeter Bekannter ist seeehr musikalisch.
Klavier, Querflöte und allerlei anderer Sachen ist er mächtig.
Unter anderem auch die Posaune.

Und heute spielen wir mal zusammen in der Pappschachtel!
Ich werde nachher mal berichten wie es war.
Wir haben eine mittelgroße Sessionbox gemietet und hoffen mal, dass die von der Größe her ausreicht :-D

Urlaub

23. Oktober 2007

Bernd hat gerade Urlaub.
Drei Wochen lang bin ich nun auf mich allein gestellt und mache im Buch einfach mal weiter.

Gestern war ich wieder in der Pappschachtel und habe das tiefe E weiter perfektioniert.
Naja, perfekt ist es noch lange nicht, aber shcon deutlich besser als zuvor.

Es ist unheimlich wichtig die Unterlippe entspannt zu halten.
Sonst springt der Ton in die höhere Oktave – und dazu hat man ja schließlich die Oktavklappe.

Neu gelernt habe ich dann heute das tiefe D und das tiefe C.
Die sind gleich nochmal schwieriger!

Aber das Stück mit dem akzentuierten E klappt jetzt schon ganz gut.
Die Geschwindigkeit von 126 Beats/Minute kann ich zwar noch nicht einhalten – bei etwa 105 mache ich schlapp – aber dafür spiele ich es fehlerfrei durch.

Ich glaube, das wird mein neues Lieblingsstück.

Das tiefe E im Akzent

16. Oktober 2007

Im Moment probe ich an einem Stück mit Akzenten.
Es beginnt gleich mit einem akzentuierten tiefen E.
Ganz kurz und kräftig anstoßen soll ich es.

Und dabei ist es wirklich mal schwer, den Ton genau zu treffen.
Es klingt alles etwas gegurgelt.
Ich übe es ein paar mal.
Das Problem ist die Luftsäule, also der von mir erzeugt Luftdruck am Mundstück.
Der ist zu Beginn zu schwach.
Wenn ich den Ton erstmal stehen habe, kann ich ihn quasi beliebig stoppen und neu erklingen lassen.

Es ist wichtig, dass der Druck dicht hinter dem Mundstück immer da ist, auch bevor ich anfange zu spielen.
Also so, dass ich direkt nach dem Zungenstoß den vollen Druck zur Verfügung habe, und nicht danach erst anfange Druck aufzubauen.
Das fällt bei den mittleren Tonlagen nicht so auf, hier aber schon sehr.

Das habe ich dann auch geübt und es ist ein Bißchen besser geworden.
Dranbleiben.

Freestyling Fermate

15. September 2007

Fermate. Das sind einäugige, kopfstehende Simleys.
Und bei denen darf man die Note sooo lange spielen wie man möchte bzw. Luft hat.

Das ist fetzig.
Bernd sagt, dass da in der Regel ein Dirigent irgendwann abwinkt, aber wenn mann alleine spielt dann gibt es keinen Dirigenten und die Note klingt so lange bis ich blau anlaufe.
Herrlich!

Vom Blatt spielen

1. September 2007

Wie ich herausgefunden habe, der Traum eines jeden Musikers.

Ich dachte, dies sei Standard.

Manchmal neige ich wohl dazu, mir zu hohe Ziele zu setzen ;-)

Vom Blatt spielen ist bei Musikern gar nicht so beliebt.
Ich dachte, es sei Pflicht vom Blatt spielen zu können.

So in etwa, wie man Bücher einfach irgendwo in der Mitte aufschlägt und sofort anfangen kann vorzulesen sollte es doch auch möglich sein, einfach die Noten zu spielen die dort stehen.

Klar, das geht auch, aber den Groove des Stücks wird man so nicht erreichen können.

Genauso, wie es ein Unterschied ist, ob man ein Buch vorliest oder vorträgt macht es auch einen Unterschied ob man einfach vom Blatt spielt oder das Stück wirklich spielen kann.

Angenommen, jemand trägt ein Gedicht vor.
Dann druckt er sich das nicht mal eben aus und liest es vor, sondern er studiert das Gedicht und deckt die Feinheiten in ihm auf und versucht diese dann durch seinen Vortrag besonders hervorzuheben.

Ich glaube, das ist mit der Musik genauso.
Klar kann man einfach die Noten spielen, die dort stehen.
Doch Bernd trug mir ja bereits die Aufgabe auf mehr Groove in meine Stücke zu bringen.
Dazu muss man das Musikstück im Innersten erfassen, einfach ablesen bringt’s da nicht.

Seit dem ich das weiß, klappt es mit dem Notenlesen auch schon viel besser – der Druck ist weg :-D

Krankes Spiel

30. August 2007

Auch wenn man krank ist, kann man üben.

Ich bin nämlich gerade krank, möchte meine Übungen aber nur ungern ausfallen lassen.
Also habe ich mir überlegt einfach “trocken” zu üben.

Das Saxophon montiere ich wie gewohnt, auch komplett mit Blättchen etc. nur blase ich nicht so laut rein, dass ein Ton rauskommt, sondern puste nur leicht.

Dabei läuft aber der ganze Rest normal ab.
Ich zähle, lese Noten und drücke die Tasten.

So kann ich trotzdem das Stück üben, ohne mich zu sehr anzustrengen oder die Nachbarn zu nerven :-)

James im Süden

20. August 2007

Üben, üben, üben…James bläst sich jetzt schon besser, doch der Blick nach Süden bricht nach gut 2/3 zusammen.
Die Griffe sind einfach zu seltsam.

Aber Übung macht den Meister und ich kriege das sicher auch noch irgendwie hin :-)
Da bin ich mal ganz zuversichtlich.

Heute habe ich mal wieder zu Hause geübt.
Das geht ganz gut, wenn man nicht wirklich kraftvoll ins Horn bläst sondern nur ein wenig pustet.
So kann ich zwar nicht an meiner Intonation arbeiten, aber dafür bekomme ich die Griffe drauf.
Und das ist ja schon die halbe Miete.

Zum Krach machen gehe ich dann lieber wieder in die Sessionbox.

Man grooved sich ein

14. August 2007

Groove, groove, groove, groove! Als hätte ich nicht schon genug Probleme mal halbswegs geradeheraus zu spielen…nun muss es auch noch Groove sein.
Damit bin ich heillos überfordert.
Ich verspiele mich bei meinen beiden Stücken ja immernoch :-(
Daher habe ich beschlossen mich erstmal wieder mit Synkopen zu beschäftigen – das geht schon erstaunlich leichter als zuvor.

Ich kann mit Synkopen zwar immernoch nicht so richtig gut umgehen, aber zumindest kann ich die Stücke zu Ende spielen, und das ist ja schon viel wert.

Heute habe ich wirklich eine halbe Stunde gebraucht um so richtig in Fahrt zu kommen.
Vorher nur schiefe Töne und es hat einfach nichts funktioniert.
Dafür war die letzte halbe Stunde dann wieder umso produktiver.

Manchmal sind diese Übungsstunden doch seltsam…naja, mal sehen was Bernd morgen so zu sagen hat.