kleine Pause

27. Mai 2009

Für eine Weile wird es an dieser Stelle keine neuen Beiträge geben, da ich meine bisher erstandenen Künste gerne weiter vertiefen möchte und mich an einem späteren Zeitpunkt wieder dem Erlenen von Neuem widmen werde.

Dann gibt es hier auch wieder was Frisches zu lesen :-)

Ich übe ja gerade Achteltriolen und spiele bisher noch keinen Titel aus der Jazz- oder Populärmusik, aber als ich eben zufällig in meinem Feedreader über dieses Video stolperte, kam ich doch nicht umhin mich mal nach den Noten für Madness Klassiker “One Step Beyond” umzusehen.

Und ich bin tatsächlich fündig geworden, sogar die Noten für Tenorsaxophon, d.h. ich brauche noch nichtmal transponieren.

Download: Tenorsaxophonnoten für “Madness – One Step Beyond” (pdf)

Das nächste mal werde ich Bernd die Noten zeigen. Bin gespannt ob das für mich schon spielbar wäre :-D

Auf diesem Blog treiben sich ja auch sicher Leute rum, die noch einen Musiklehrer für Saxophon (Altsaxophon und Tenorsaxophon) oder Querflöte suchen.

Diesen Leuten kann ich meinen Saxophonlehrer Bernd Gajkowski nur wärmstens empfehlen!
Ich komme mit seinen Lernmethoden sehr gut zurecht, obwohl ich kaum musikalisches Vorwissen mitgebracht habe.
Wenn ich sage, ich hatte kaum musikalisches Vorwissen, dann möchte ich das lieber nochmal ausformulieren, denn mir sind schon so manche Saxophon-Neulinge begegnet, bei denen sich dann herausstellte, dass sie bereits Querflöte, Klarinette, Trompete und was-weiß-ich-nicht-alles spielen.

Ich konnte kein Instrument spielen und wusste noch nichtmal wie man ein Saxophon überhaupt zu halten hat.
Notenlesen konnte ich auch nicht und ich singe auch nicht.

Das einzige was mich mit Musik verbunden hat war, dass ich sie gerne höre und schon immer mal Saxophon spielen wollte.

So bin ich also völlig unvoreingenommen zu Bernd gegangen und habe die kostenlose Probestunden, die er allen neuen Schülern anbietet, dazu genutzt ihm Löcher in den Bauch zu fragen, wie so ein Saxophon funktioniert, welche verschiedenen Arten es davon gibt, wie sie sich unterscheiden und wie das mit dem Intonieren und Transponieren funktioniert.

Über den Musikhändler seines Vertrauens konnte ich mir dann erstmal ein Saxophon leihen und ausprobieren ob mir das überhaupt gefällt und Bernd hat dann sein Bestes gegeben, damit es mir auch gefällt.

Nun, was soll ich sagen, ich bin immer noch dabei und habe erstmal auch nicht vor aufzuhören.
Meinen Lernverlauf könnt ihr ja an dieser Stelle nachlesen, derzeit quäle ich mich mit Achteltriolen und er hört sich jede Woche geduldig meine Patzer an.

Mehr Informationen über ihn erhaltet ihr auf seiner Webseite www.saxandflute.de!

Es fehlt an Übung

22. April 2009

Bernd sagt, ich übe zu wenig.
Da habe ich ein Problem.

Ich übe wirklich nicht viel.
Einmal die Woche gehe ich in die Sperrholzschachtel um krach zu machen und unter der Woche lese ich Noten und mache einfache Greifübungen, also ohne wiklrihc zu spielen.

Das ist soweit auch ganz okay, nur fehlt eben die Übung der Lippenmuskulatur.
Und die übt man nunmal nur beim Spielen.

Jetzt versuche ich am WE nochmal eine zusätzliche Schicht einzulegen, aber so einfach ist das nicht zu koordinieren zwischen all den anderen Verpflichtungen wie Sport, Meetings nach Feierabend und anderen Freizeitaktivitäten.

Sommer Sonne Sonnenschein

16. April 2009

Wir haben erst April und doch haben wir schon Gelegenheit dazu, uns die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen. Wir liegen danieder im weichen Gras, lassen uns bräunen und so manch einer hat sich vielleicht schon einen Sonnenbrand eingefangen.

Und ganz vielleicht, hat sich auch jemand verliebt.
Und für den/die gibt es für die gemeinsamen Stunden, wenn die Sonne untergegangen ist, die 100 schönsten, ganz butterweichen Liebeslieder als MP3-Download für nur € 5,-.

100 wunderschöne butterweiche Liebeslieder

Nachdem ich kurz reingehört hab’, musste ich einfach zuschlagen. Da sind Klassiker dabei, die mir bisher in meiner Musiksammlung fehlten
. Zum Beispiel Barry White mit “You’re The First, The Last, My Everything” – ein Klassiker der 90er oder auch “Friday I’m In Love” von the Cure.

Leider sind auch so kitschige Sachen wie “Big Big World” von Emilia dabei – aber das ist bei Compilations eben so. Das ziehen Lionel Richie, Marvin Gaye und Tears For Fears wieder gerade ;-)

Solala

7. April 2009

Puh…ich bin beim Üben zwar ganz gut vorangekommen, das lag aber nur daran, dass ich hauptsächlich alte Stücke gespielt habe. Damit wenigstens etwas funktioniert.

Die Achteltriolen sind immernoch anstrengend und so langsam kann man das wirklich als Problem bezeichnen.
Wenn ich die erste Note betone klappt es ganz gut. Wenn nicht, dann spiele ich die erste zu lang und die beiden folgenden viel zu kurz.
Klatschen funktioniert prima.
Na mal sehen. Ich werde meine Misserfolge heute mal Bernd vorspielen und dann sehen was er dazu zu sagen hat. Ansonsten: einfach weiterüben.

Früher oder später muss es ja mal klappen :D

Triolen und kein Ende

6. April 2009

Ich bin dann jetzt doch wieder nur beim Klatschen, statt Spielen.

Achteltriolen sind immer noch problematisch für mich.
Drei Noten auf einen Schlag ist wirklich nicht einfach, weil ich dreimal 0,333… Noten pro Schlag spielen muss.
Das geht natürlich nicht so sauber auf wie reguläre Achtelnoten.

Daher spiele ich momentan viele alte Stücke, die mir leicht von der Hand gehen und versuche dort stabiler zu werden.

Und nebenher übe ich dann immernoch die Triolen.
Morgen bin ich wieder bei Bernd, und dann mal sehen was so draus wird.

Joss Stone und Jeff Beck

26. März 2009

Jaja, schon wieder keine richtigen Neuigkeiten sondern nur ein Video aus YouTube…ich weiß.

Aber bei diesem Konzertausschnitt handelt es sich um den gemeinsamen Auftritt von Joss Stone zusammen mit dem Gitarristen Jeff Beck, die gemeinsam den Song “People get ready” vortragen.

Ich häng immernoch an Alicante und kämpfe mit den Achteltriolen. Es ist wirklich nicht einfach hier keine Betonungen einzubauen. Heute habe ich ganz stumpf immer wieder und wieder und wieder die Triolen gespielt und darauf geachtet auch ja nichts zu betonen und alles ganz langweilig und monoton wegzuspielen.

Nach 20 Minuten Geblase ging’s dann auch ganz gut, aber der Hit ist’s noch nicht.
Vielleicht kommt das mit der Zeit.
Ich hoffe nur, dass sich da kein Fehler einschleicht, weil ich Bernd jetzt längere Zeit nicht sehe.
Erst habe ich keine Zeit, dann hat er Urlaub und dann habe ich wieder keine Zeit.
Aber vielleicht schieben wir noch einen Termin dazwischen.

Alicante

17. Februar 2009

Bernd hat mir was neues zum Üben gegeben: Achteltriolen.
Uff, dachte, dass das jetzt extrem hart wird.
Auf einen Taktschlag muss man drei Töne spielen, statt wie bei den Achtelnoten nur zwei.
Und Achtelnoten fand ich schon schwierig.

Aber Alicante ist das perfekte Stück zum üben; wenn man es denn langsam spielt!
Das Hörbeispiel auf der CD ist nämlich viel zu schnell eingespielt und macht das “mitjammen” für mich derzeit noch unmöglich.

Auf jeden Fall ist Alicante seit langem mal wieder ein Stück, das Spaß macht!

Woher kommen denn Achteltriolen?

Achteltriolen haben in der Musik eine Sonderrolle, denn die drei ist ungerade, alle anderen eher gerade: 1/1 Note, 1/2 Note 1/4 Note 1/8 Note.
Die Drei auf einem Schlag verdanken wir der Kirche; genauer gesagt der Dreifaltigkeit (Vater, Sohn, heiliger Geist).
Im Zuge der Aufklärung hat sich aber der Kreise, ohne Anfang und Ende, als absolutes Maß durchgesetzt und so kamen wir zu unseren Viertelnoten.

Die Achteltriolen werden gerne als stilistisches Mittel eingesetzt, da sie offen gespielt werden und immer etwas “Schwebendes” haben.

Das mit dem offenen Spielen übe ich noch…derzeit neige ich noch dazu den ersten der Töne zu betonen…