Neues Blättchen benutzt
15. Oktober 2008
Ich habe gerade festgestellt, dass ich mein derzeitiges Blättchen schon seit einem halben Jahr benutze und es anfängt gelegentlich zu kieksen. Daher habe ich heute mal eins der neuen Rico Royal 2.0 ausprobiert – spielt sich bisher 1A!
Meine Schule
15. Oktober 2008
Nun bin ich schon eine Weile beim Spielen und heute möchte ich ich meine Musikschule vorstellen, mit der ich das Saxophonspielen lerne.
Bernd hat mir “Die Jazzmethode für Saxophon” von John O’Neill
ausgesucht, da er damit die besten Erfahrungen gemacht hat und es seiner Meinung nach, die modernste Saxophonschule mit den besten Lernmethoden ist.
Ich habe natürlich keine Vergleichsmöglichkeiten, komme mit der Schule aber sehr gut zurecht.
Gerade als kompletter Musikneuling wird man sehr gut in das Thema Musikmachen eingeführt. Es wird das Instrument erklärt, die Besonderheiten der einzelnen Saxophone (Alt-, Tenor-, Baritonsaxophon) erklärt und auch bei den Noten fängt man ganz vorne an.
Das Buch ist zum autodidaktischen Lernen jedoch nicht geeignet.
Als mein Lehrer Bernd eine Zeit lang keinen Unterricht geben konnte, habe ich schonmal etwas nach vorne geblättert, bin aber schnell wieder zum vorbereiteten Stoff zurückgekehrt, da ich die neuen Themen nicht ansatzweise verstehen konnte.
Eingeweihten der Kunst des Musizierens mag es da vielleicht anders ergehen.
Klappentext
Wen es interessiert, hier mal der Klappentext der Musikschule:
Das Saxofon ist das Jazzinstrument schlechthin, und es gibt ein reichhaltiges, aufregendes Repertoire, das darauf wartet, von Neueinsteigern entdeckt zu werden.
“Die Jazzmethode für Saxofon” zeigt Anfängern aller Altersstufen den Weg vom ersten Ton bis hin zu “klassischen” Monk-, Parker- und Rollins-Themen. Aber auch Jazzstücke heutiger führender Jazzmusiker und Komponisten werden behandelt. Das Buch enthält eine Play-along-CD mit 69 Tracks.
Mit einer schrittweisen Einführung und speziell für diese Schule geschriebener Stücke werden die grundlegenden Elemente einer soliden Saxofon-Technik – Atemkontrolle, Tonbildung, Ansatz, Zungenstoß und Griffe – zusammen mit den rhythmischen Finessen der Jazzmusik (zum Beispiel synkopierte Rhythmen und Achtelphrasierung) erklärt. Durch das systematische Studium von Tonleitern, Arpeggien, Akkordfolgen und Tipps zur Gehörbildung wird der Schüler von Anfang an zum Improvisieren ermuntert. Zusätzliche Praxis-Tipps wie Aussuchen von Blättern, Pflege des Instruments sowie eine Bibliographie und eine Diskographie machen die “Jazzmethode für Saxofon” zu einem idealen Begleiter sowohl für Schüler, die im Selbstunterricht lernen wollen, als auch für diejenigen, die zusätzlich Unterricht bei einem Lehrer nehmen.
Die Begleit-CD, die extra für diese Schule aufgenommen wurde, liefert den musikalischen Hintergrund für alle Stücke, so daß der Saxofon-Schüler von Anfang an durch das Spielen mit einer erstklassigen Rhyhtmusgruppe (Baß, Gitarre und Schlagzeug) in den Genuß eines authentischen Jazz-Sounds kommt, und sie hilft ihm später bei den ersten Improvisationsversuchen.
Und natürlich noch ein Abbild des Inhaltsverzeichnisses, über die verlinkten Punkte habe ich hier ein klein wenig was geschrieben.
Inhalt:
- Einleitung
- Über das Saxofon
- Grundlegende Techniken
- Praktischer Teil
- Anhang: Bibliographie
- Diskographie
- Mundstück und Blatt
- Nützliches Zubehör
- Die Pflege des Instruments
- Das Transponieren
- Einige Gedanken zum Üben
- Grifftabelle
- Blues for Beginners
- A la Mode
- Progression
- Out for the Count
- Times Remembered
- P.M.
- Third Attempt
- Flat 5
- Interstellar
- Home Bass
- James
- South View
- Minor Problem
- Devil Music
- Breaking Point
- Transition
- Sylvie’s Dance
- K.O.
- The Bottom Line
- Sequence
- Fourths
- Roberto
- Blue Jean
- Bird Waltz
- A Song for Sophie
- Apologies to Daisy
- The Way of All Things
- Like Benny
- Tongue-Twister
- Lullaby
- Alicante
- Exercise in Rhythm
- The Loneliest Monk
- Round and Round Again
- Trane Refrain
- Blue Monk
- A Bossa for Betty
- Familiarity
- Sister Caroline
- Lucky Rhythm
- Summer Hummer
- Lady Pres
- Country Road
- Euphrates
- Endless Night
- Oh When the Saints Go Marching In
- I Never Knew
- Danny Boy
- Fall ’90
- Blue Samba
- Doxy
- St. Thomas
- The Right Time
- Tango Cool
- Nicole
- Peace
- Spanish Steps
- Persuasion
- It’s All Yours
- On the Street
- Greensleeves
- Five Jive
- Straight, No Chaser
- My Little Suede Shoes
- Yardbird Suite
Apologies to Daisy
15. Oktober 2008
Gar kein leichtes Stück, aber nachdem ich mich damit nun schon die vergangenen fünf Wochen mit herumschlage, konnte ich es heute das erste Mal fehlerfrei durchspielen.
Natürlich habe ich die vorgegebene Geschwindigkeite nicht erreicht, aber das ist ja zweitranging. Schließlich kommt es auf die korrekte Intonation an
Am Wochenende kommen meine Eltern zu besuch und vielleicht, wenn ich zu Hause noch ein bisschen das Lesen und Greifen übe, kann ich dann was zum Besten geben
Chef nicht da
14. Oktober 2008
Bernd hat jetzt zwei Wochen keine Zeit für Unterricht, da er im wohlverdienten Urlaub ist.
Ich werde die Zeit nutzen mal richtig Gas zu geben und beschätigte mich mit Achtelnoten – öfter mal was neues ![]()
Bin schon gespannt, wie mir das so von der Hand geht.
Alles ist gut
7. Oktober 2008
Ist das nicht schön?
Vor etwas mehr als einer Woche habe ich mein Sax zum Doc gebracht, heute habe ich es wieder abgeholt und es ist alles in Ordnung ![]()
Keine losen Schrauben, keine undichten Klappen oder sonst welche Probleme.
Da habe ich also alles richtig gemacht und es gut gepflegt, schön!
Erste Inspektion ist fällig
26. September 2008
Ein Jahr ist vergangen, seit ich mir mein eigenes Saxophon geleistet habe und die erste Jahresinspektion ist fällig.
Da wird dann geschaut, ob alle Klappen noch dicht sind, alle Schrauben fest, alle Gummis noch da und ob das Saxophon noch stimmig ist.
Gerade eben habe ich es weggebracht und ich hoffentlich ist alles in Ordnung damit.
Bin ja schließlich sehr pfleglich damit umgegangen
Nächste Woche kann ich es wieder abholen.
Stimmt die Stimmung?
17. September 2008
Wenn ich eine Note einzeln anspiele, sitzt sie wie eine Eins.
Gerader, stabiler Ton in der halbwegs richtigen Stimmung.
Doch im Stück gespielt, verhaue ich dann manche Noten.
Vor allem der Sprung von tiefen zu hohen, oder hohen zu tiefen Noten bereitet mir Probleme.
Aufgefallen ist Bernd das, beim derzeitigen Stück, über das ich etwas später noch schreiben werde.
Dort springt man an einer Stelle vom d” direkt zum c”’.
Das muss ich wohl noch etwas üben.
Vom Geräusch zum Sound
11. September 2008
Heute hat Bernd mir ganz viel darüber erzählt, wie der Sound beim Saxophon zustande kommt – gar nicht einfach :-/
Man muss ganz scharf folgende Begriffe voneinander trennen, die ich immer miteinander vermischt haben:
- Geräusch
- Note
- Tonhöhe
- Ton
- Oberton
- Klang
Ein Ton definiert sich durch seine Tonhöhe. Die Note gibt den Wert dieses Tons an. Also ob es sich um ein a, b oder c handelt.
Zusammen mit den Obertönen, ergibt sich dann der Klang eines Instruments, sein charakteristischer Sound.
Da gibt es Obertöne, und diese Obertöne sind so etwas wie andere Noten, die mitschwingen wenn man etwas spielt.
Also spielt man beispielsweise das a’, dann schwingen da noch andere Noten mit.
Je nach Können des Saxophonisten, ergibt sich dann der charakteristische Sound des Saxophons.
A Song for Sophie
15. August 2008
Gestern noch konnte ich das Stück in einem Rutsch durchspielen und heute bei Bernd klemmte es wieder – so ein Mist!
Aber da ich es ja nun shcon einmal gut spielen konnte, wird es sicher beim nächsten mal klappen – irgendwie stimmte die Stimmung auch heute nicht – es war alles so gehetzt und ich hatte danach noch einen Termin. Vielleicht fehlte da einfach die Ruhe.
Jetzt werde ich das nochmal felißig üben, und dann klappt das schon!
Knapp ein Jahr danach
13. August 2008
Nun ist es bald soweit.
In etwa einem Monat habe ich mein neues Saxophon schon ein Jahr. Ein Jahr lang jede Woche geübt, ein Jahr lang habe ich es mit mir herumgetragen, bin damit Bus gefahren, habe es gespielt und geputzt.
Jetzt ist die erste Inspektion dran und ich bin gespannt, ob noch alles in Ordnung ist.
Ein kleiner Lederdämpfer ist mir neulich schon entgegen gekommen, aber ich habe ihn aufgehoben und er kann sicher wieder befestigt werden. Die versprochenen Fotos vom Saxophon habe ich natürlich immer noch nicht gemacht – man kommt einfach zu nichts.
Aber ich muss eh bald mal Fotos machen – dann mache ich es komplett und stelle hier wieder was zu Schau

