Zirkularatmung

15. Oktober 2008

Die Atmung ist das Blut des Saxophonspielens!
Sobald keine Luft mehr durch das Saxophon geblasen wird, kommt auch kein Ton mehr raus.
Auch das durchschnittliche Lungenvolumen des Menschen von etwa vier bis fünf Litern Luft ist irgendwann aufgebraucht und man muss Luft holen.

Die Methode der Zirkulatatmung ermöglicht es dem Spieler während des Spiels nach Luft zu holen, ohne dass der Ton abebbt.
Bekannt ist diese Methode von den Aborigines beim Spielen des Didgeridoos und auch unter den Namen Zirkulationsatmung oder Kreisatmung bekannt.

Mit folgender Vorgehensweise kann man die Zirkularatmung üben:

    Ich würde das übrigens ohne Wasser üben (hust, würg), geht auch einfach ohne Hilfsmittel:

    1. Mund mit Luft füllen (Hamsterbacken machen),
    2. dann gegen den Lippenwiderstand Luft aus der Lunge (mit Halt aus dem Zwerchfell) durch die Lippen ausströmen lassen,
    3. währenddessen durch die Nase einatmen (die Verbindung von Nase und Mund wird dabei durch die Zunge verschlossen) und
    4. dabei den Mundraum durch Zusammenziehen der Backen verkleinern, wodurch die Luft mit möglichst gleichbleibendem Druck entweicht.
    5. Nach dem Atem holen versuchen, den Druck ohne merklichen Druckverlust wieder aus dem Zwerchfell zu geben,
    6. dann den Mundraum wieder neu mit Luft befüllen und von vorne starten

    Es ist wichtig darauf Acht zu geben, dass der Luftstrom nicht versiegt. So lässt sich der Ton bei fallendem Druck besser halten.
    Die Backen außerdem nicht ganz “entleeren” damit zum Wechsel auf “normale Atmung” noch genügend Reserve bleibt.

    Ich habe schon von vielen gehört, die diese Technik nach ein bis zwei Wochen intensiven ÜBens drauf hatten.
    Ich habe mich selbst da noch nicht drangewagt – brauche ich auch noch nicht.

hust

Ein Kommentar zu “Zirkularatmung”

  1. Mandy sagt:

    Hallo,
    Ich habe mal eine Frage.
    Haben Sie sich das Saxophon spielen anhand von einem Lehrbuch beigebracht oder besuchen Sie eine Musikschule?

    Freundliche Grüße!

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