Meine Saxophon-Lernmethode
29. Juni 2008
Jetzt habe ich es!
Ich habe es mir die ganze Zeit aber wirklich schwer gemacht!
Kürzlich schrieb ich doch über Bernds Empfehlungen zum Saxophon-Üben und habe das heute gleich mal ausprobiert.
Es ist wirklich um ein vielfaches einfacher, wenn man sich die Noten erstmal so zur Hand nimmt und sie lediglich versucht zu lesen.
Als ich sie dann ein paar mal gelesen hatte, habe ich mir die Griffe dazu in Erinnerung gerufen oder nachgesehen, wie die Noten gegriffen werden.
Dann das Saxophon in die Hand, und einfach mal greifen; aber noch nicht spielen!
Das Stück also ein paar mal trocken, mit Lesen und Greifen durchgehen.
Und dann, erst als das gut klappte, habe ich mit dem Spielen angefangen. Das ist ja so viel einfacher!
Ich bin viel besser voran gekommen und das Stück lies sich schneller, flüssig spielen.
Sonst stockte ich ständig, weil ich ja erstmal die Note lesen musste, dann überlegen wie man sie greift – naja und dann natürlich das Spielen nicht vergessen.
Mit der neuen Methode habe ich meine Lern-Effizienz erheblich steigern können, sehr schön!
Die Art und Weise des Lernens verbessern
25. Juni 2008
Bernd hat mich heute nochmal auf mein hektisches Lernen hingewiesen.
Wenn ich übe, dann schaue ich mir die ersten paar Noten an, versuche zu erkennen um welche Note es sich handelt, versuche sie zu greifen und wenn ich sie dann gegriffen habe, dann spiele ich auch gleich.
Bernd meint, das sei vielleicht ein bisschen viel auf einmal und ich solle die Stücke doch erst einmal nur lesen. Also in der Bahn zum Beispiel.
Wenn ich das Stück dann ein paar mal gelesen habe, versuche ich das Stück zu greifen und ganz ganz am Ende dann spiele ich erst damit.
Das klingt schlüssig, ich werde das mal probieren!
Transponieren ist gar nicht so schwer
24. Juni 2008
Das habe ich jetzt herausgefunden.
Man muss sich nur die Noten und Griffe genau einprägen und üben, üben üben; pro Stück.
Die Stücke auswendig zu lernen ergibt m.E. am meisten Sinn.
Ad hoc transponieren, also im Kopf, das machen wir dann in ein paar Jahren
Probleme beim Transponieren teilweise gelöst
18. Juni 2008
Ich war nun wieder beim Bernd und bin dem Transponieren vom Verständnis her ein großes Stück näher gekommen.
Beim Transponieren von C-Dur in B-Dur werden dem Stück fünf Kreuze (#) vorangestellt.
Immer wenn man fünf Kreuze vor dem Stück sieht, handelt es sich um B-Dur.
Und man spielt alle Noten mit dem gleichen Wert, um einen halbton höher als notiert, auch wenn sie selbst kein Versetzungszeichen haben.
Wird also das g” am Anfang (durch das Kreuz) zum gis”, wird automatisch auch das g’ als gis’ gespielt (obwohl es dort kein Kreuz gibt).
Das b’ jedoch nicht, da es für diese Note kein Versetzungszeichen gibt.
Das übe ich jetzt nochmal fleißig
Ein neues Saxophonblog
17. Juni 2008
Als bloggender Saxophonspieler bewegt man sich ja in einer Nische und da ist es immer wieder erfreulich, bloggende mit-Musiker im Netz zu finden. So fand ich heute den Kollegen Thorsten, der in sein Saxlog schreibt.
Ein wahrlich lesenswertes Blog, und ab sofort auch in meiner Blogroll zu finden
Saxophon, Gitarre und Gesang auf der 10. Altonale
17. Juni 2008
In Hamburg findet jedes Jahr die Altonale statt, ein großes Straßenfest mit Flohmarkt, Kleinkust und Veranstaltungsbühnen in Hamburg Altona und Umgebung. Der ganze Stadtteil steht dann etwas Kopf und natürlich war ich auch da.
Im Rathaushof haben ein paar Schüler von Bernd live vor Publikum gespielt – ich war echt platt.
Die Jungs haben das echt souverän gemeistert, ganz locker in die Tasten gehauen!
Und nun weiß ich, dass man selbst zu Shakira Saxophon spielen kann
Transponieren, die Zweite
17. Juni 2008
Erstaunlich!
Vor über einem Jahr, schrieb ich hier meinen ersten Beitrag über das Transponieren und nun bin ich schon dabei es selbst zu probieren. In meiner Musikschule gibt es ein Stück, welches in zwei verschiedenen Tonarten notiert wurde.
Das erste ist irgendwei ganz normal, und das zweite ist ein Transponiertes.
Bei dem transponierten Stück stehen fünf Kreuze vor dem Stück, aber man spielt trotzdem alle Noten um einen halbton höher. Die Noten selbst sind alle um einen ganzen Ton tiefer.
Also ist das neue Stück irgendwie einen halbton tiefer, als das Normale….oder so ähnlich.
Choraphon
13. Juni 2008
Wieder einmal im Saxolog habe ich einen Musiktipp gefunden, die Gruppe nennt sich Choraphon und spielt eine Kombination aus Orgel, Gitarre und natürlich Saxophon (darum geht es mir ja derzeit hauptsächlich). Nebenbei bemerkt ist es schon erstaunlich, in welchen Stücken man auf einmal Saxophone hört, wo man sonst auch nie ein Saxophon vermutet hätte.
Aber zurück zum Thema: Choraphon, die Orgelband.
Auf ihrer MySpace-Seite geben sie einige ihrer Stücke zum Besten. Das erste Stück hat mich völlig abgeschreckt. “Ouvertuere” empfinde ich als puren Orgel-Krach in dem das Saxophon völlig untergeht, von Gitarre ist da gar nichts zu hören.
Aber das zweite Stück, “Es war einmal” ist eine wunderschöne Komposition von Gitarre (im Hintergrund), Saxophon (Melodie) und Orgel (Begleitung, Melodie). Es gibt keinen Gesang, sodass man sich völlig ungestört der Musik hingeben kann (ich mag es nicht, wenn ein mittelmäßiger Sänger phantastische Musik versaut).
Die anderen Stücke “Herbst”, “Berlin”, “Dazwischen der Traum” und “Unsichtbar” reihen sich fast monoton hinter “Es war einmal” ein – eine ganze CD könnte einschläfernd sein.
Ich werde mal schauen, ob ich von denen was bei iTunes finde
edit: Bei iTunes findet sich leider nichts, aber auf http://www.myspace.com/matthiasstrauch gibt es noch mehr Hörbeispiele und auf deren Homepage kann man die CD für € 13,- bestellen…mal sehen ob ich das mache, da muss ich noch etwas probehören.
