Das hohe G
8. April 2008
Da war ich nun heute in der Box und wollte die Improvisation üben und nun treffe ich das hohe G nicht mehr.
Keine Ahnung warum.
Wenn ich mit den Lippen fest presse, was man ja bekanntlich auf keinen Fall tun soll, dann pfeift es fürchterlich.
Wenn ich die Lippen entspanne, bricht der Ton weg.
Wenn ich den Unterkiefer leicht nach vorne schiebe – ändert das gar nichts.
Da es letzte Woche noch prima geklappt hat, hatte ich das Blättchen in Verdacht.
Vielleicht war es ja kaputt.
Da es mein letztes 2er Blättchen war, bin ich auf ein 1,5er ausgewichen und siehe da: der Ton ist wieder da.
Aber leider nur für fünf Minuten, dann brach er wieder ein.
Dann werde ich Bernd heute nicht mit tollen Improvisationen beeindrucken, sondern nu blöde Fragen zum hohen G stellen. Hmpf.
Zufällige Improvisationen
2. April 2008
Tja, Bernd hat nicht viel zu meinen Improvisationsversuchen gesagt. Denn schließlich habe ich mir auch nur gut ein dutzend mal das ‘a’ und ‘c’ vorgespielt, unterbrochen von einigen desolaten ‘g’-Tönen.
Improvisation lässt sich bei mir noch nicht so einfach improvisieren. Gestern hat’s prima geklappt, heute nicht mehr.
Na nun übe ich das Ganze nochmal in Ruhe durch.
Vielleicht improvisiere ich erstmal die Tonleiter rauf und wieder runter – da brauche ich dann nur ablesen.
Mal wieder üben
1. April 2008
Hui, nach gut einem Monat ohne Saxophon stand ich heute das erste Mal wieder in der Sperrholzbox und habe krach gemacht und ich muss doch sagen, gelernt ist gelernt!
Es lief gar nicht so schlecht wie ich gedacht hätte. Ich konnte die Noten noch überraschend gut lesen und auch das Spielen konnte sich hören lassen.
Wenn man die Noten der Pentatonischen Tonleiter drauf hat, ist sogar das Improvisieren gar nicht so schwer. Einfach ein Bißchen Rhythmus und dazu die Noten – dann passt das schon. Bin schon gespannt was Bernd dazu sagt.
