Ich blase hier Legatobögen in meine kleine Sperrholzbox, als es so langsam dunkel wird.
Diese seltsame Notenanordnung klingt, wenn man sie korrekt spielt, sogar recht annehmlich.

So langsam kann man das was ich da zusammenpuste schon “Lied” nennen.

Die Geschwindigkeit von 112 Schlägen pro Minute kann ich auch einhalten :-D

Billies Bounce

26. Mai 2007

Da ich mir bei meinem Ansatz immer noch etwas unsicher bin, habe ich heute mal die weite Welt des Internet dazu genutzt mir andere Amateursaxophonisten beim Spielen anzusehen.

Ezekiel Victor spielt in diesem Video Piano und Tenorsaxophon.
Viel zu sehen ist von seinem Ansatz zwar nicht, aber ich finde den Klang schon sehr schön:

Transponieren

25. Mai 2007

Im Artikel “Mein Instrument ist in b gestimmt” habe ich die Geschichte des Gitarrenspielers erzählt, der Noten ablehnt, weil sie falsch sein.

Nun, falsch sind die Noten natürlich nicht. Sie sind nur in der falschen Tonlage.
Um wieder zum Saxophon zu kommen:

Abgesehen davon, dass ich im Moment eh kaum eine Note spielen kann, kann ich keine Klaviernoten spielen.
Denn diese sind in c notiert, mein Saxophon ist aber nicht in c gestimmt sondern in b.

Ich brauche nun transponierte Noten.
D.h. die Noten werden alle irgendwie runtergerückt sodass aus der c-Notation eine b-Notation wird.

Ganz fitte Musiker können das im Kopf, aber meist setzt man sich nachmittags auf die Wiese und macht’s auf Papier.

P.M.

22. Mai 2007

Es ist Abend, der laue Frühlingswind pfeift und es regnet nicht – herrliches Wetter für einen Spaziergang zum Saxophonspielen.
Times Remembered” ließ sich wirklich mal schön einüben. Ich spiele es zwar noch langsam, aber dafür fast ohne Fehler :-D

Als nächstes soll ich mir das Stück “P.M.” vornehmen – sieht spannend aus.
Lauter wirr angeordnete Noten mit Legatobögen und ohne….mal sehen.

Das G

21. Mai 2007

Ich treffe das ‘g’ nicht *schnief*
Wenn ich mich zum g herunterspiele treffe ich es.
Also etwa c-b-a-g.
Dann sitzt das g.
Aber wenn ich es rückwärts spielen möchte, also g-a-b-c, dann versemmle ich das g.
Knut von der Sessionbox meinte, es liegt an meinem Ansatz.

Da werde ich mal Bernd fragen, was er mir so an Tipps dazu geben kann um da noch dran zu feilen.

Um zu allem Übel habe ich heute mein erstes Blättchen kaputt gemacht – drauf gebissen.
Das sollte man natürlich nicht tun, ich habe mich da auch vertan.

Zum Glück hatte ich noch eins in Reserve im Kasten, aber schade ist’s schon.
Hat jetzt fast zwei Monate gehalten.

Times Remembered

16. Mai 2007

Bernd ist mit meinen Ergebnissen zu “Out for the Count” zufrieden, vermisst aber die Atmung.
Naja, das hätte ich mir ja auch denken können…ich soll also versuchen zu atmen – das sagen die beim Sport auch immer :-(

Er verweist mich auf die kleinen Striche über den Noten im Heft welche die Atempausen andeuten.
Die kann ich auch fast einhalten, wenn ich langsamer spiele und die Noten nicht so lange spiele wie sie sein sollten, sondern etwas kürzer.
Nun genau herauszufinden wieviel kürzer man die Note spielen kann ist echt schwer.
Aber daran arbeite ich dann zu Hause, beim üben vom neuen Stück “Times Remembered”.

Hier lerne ich auch gleich noch etwas Neues dazu: Legatobögen.
Wenn ein Legatobogen über ein paar Noten gespannt ist, heißt es, dass man nur die erste anstösst und die anderen “einfach nur drückt”.
Klingt jetzt gar nicht so schwer….eher einfacher.

Da stehe ich nun wieder in meiner Sperrholzschachtel und übe dieses Riff.
Es ist doch gar nicht so einfach ein paar Töne hintereinander weg zu spielen.
Das Multitasking bereitet mir hier Probleme.
Aber wenn ich am Anfang kräftig einatme und dann flott und fehlerfrei durchspiele, schaffe ich es ohne Atmen.
Das ist gut, weil dann bleibt mehr Konzentration für Noten, Takt und Knöpfe.

Out for the Count

7. Mai 2007

Progression” ist doch spielbarer als ich dachte.
Das geht mir eigentlich ganz gut “von der Lunge” (oder wie sagt man in Saxophonspielerkreisen?) und so ist es nicht verwunderlich, dass ich schon wieder ein neues Stück lernen kann: “Out for the Count”.

“Out for the Count” ist ein Riff welches vorallem beim Jazz benutzt wird um die Stimmung anzuheizen.
Das tolle daran ist, dass man es quasi so oft hintereinander spielen kann wie man möchte. Prima zum üben!

P.S.
Ich spiele jetzt schon seit einem Monat Saxophon und was da bisher an Tönen so rauskommt finde ich schon in Ordnung.
Auftreten könnte ich damit zwar noch nicht, aber mein privates Gelärme ist schon erträglicher geworden ;-)

Das tiefe g

5. Mai 2007

Ich übe ja gerade das Stück “Progression” welches das tiefe g eingeführt hat.
Leider treffe ich das tiefe g nicht immer so fort.

Dranbleiben!

Progression

3. Mai 2007

Das Stück “A la mode” konnte ich auch ganz gut bewältigen, zwar noch nicht in der angegebenen Geschwindigkeit von 122 aber immerhin.
Die vorgegebene Geschwindigkeit kann ich jetzt aber bei “Blues for Beginners” halten (88).

Bernd findet das super und wir schreiten zum dritten Stück “Progression”.
Das ist noch ein Stück schneller als die anderen aber man braucht ja auch Ziele :-)
Außerdem führt es eine neue Note ein. Das ‘g’.
So ein g klingt wie das Nebelhorn eines Elbdampfers! Ein herrlicher Ton.
Die Note g gefällt mir bisher am besten :-D