Bin umgezogen

1. Juni 2012

Ich bin in eine neue Bleibe umgezogen und nun hat es das Saxophon auch wieder aus dem Keller in die Wohnung geschafft. Mal sehen ob ich nun auch wieder dazu komme mehr zu spielen.
Erstmal muss ich es wohl wieder flott machen – ist ganz schön angelaufen, das gute StĂŒck.

Eine Schande ist das. Aber ein gutes Tuch wird es schon wieder herrichten :)

Als Saxophonist hat man ja eigentlich keine großen VerbrauchsgĂŒter. Lediglich bei den BlĂ€ttchen benötigt man von Zeit zu Zeit mal ein Neues und wĂ€hrend man als AnfĂ€nger noch recht probierfreudig ist und auch gerne monatlich das BlĂ€ttchen wechselt, verlangsamt sich dieser Zyklus auch mit steigender Erfahrung.

Ich besuchte den weit ĂŒber die Hamburger Stadtgrenzen bekannten PMS um die Freundlichkeit und Auswahl des Ladens zu testen, da mein Stamm-SaxophongeschĂ€ft, Holger Bastein, fĂŒr einen schnellen BlĂ€ttchenkauf einfach zu weit weg ist.

Die Mitarbeiter liefen barfuß durch den Laden, was mich schon etwas verwunderte und als ich nach BlĂ€ttchen fĂŒr Tenor-Saxophone frug, entgegnete man mir lapidar: “Welche denn?!”

Als ich um eine Auswahl bat, zeigte man lediglich auf das hinter dem Tresen befindliche Regal und antwortete: “Wir haben die hier.”.

Ich wĂ€hlte die mir bekannte Marke und kaufte drei StĂŒck, die mir einfach so blind aus der Packung gegeben wurden. Bei Bastein bin ich es gewohnt, dass mir die BlĂ€ttchen mit einem fragenden “sind die in Ordnung fĂŒr Dich?” zur PrĂŒfung gereicht werden, was hier nicht der Fall war.

Ich bezahlte, verließ den Laden und bin mir sicher, dort keine BlĂ€ttchen mehr zu kaufen.
Da fahre ich lieber eine Stunde lĂ€nger zu Bastein, habe die bessere Auswahl und fĂŒhle mich als Kunde wertgeschĂ€tzt.

kleine Pause

27. Mai 2009

FĂŒr eine Weile wird es an dieser Stelle keine neuen BeitrĂ€ge geben, da ich meine bisher erstandenen KĂŒnste gerne weiter vertiefen möchte und mich an einem spĂ€teren Zeitpunkt wieder dem Erlenen von Neuem widmen werde.

Dann gibt es hier auch wieder was Frisches zu lesen :-)

Ich ĂŒbe ja gerade Achteltriolen und spiele bisher noch keinen Titel aus der Jazz- oder PopulĂ€rmusik, aber als ich eben zufĂ€llig in meinem Feedreader ĂŒber dieses Video stolperte, kam ich doch nicht umhin mich mal nach den Noten fĂŒr Madness Klassiker “One Step Beyond” umzusehen.

Und ich bin tatsĂ€chlich fĂŒndig geworden, sogar die Noten fĂŒr Tenorsaxophon, d.h. ich brauche noch nichtmal transponieren.

Download: Tenorsaxophonnoten fĂŒr “Madness – One Step Beyond” (pdf)

Das nĂ€chste mal werde ich Bernd die Noten zeigen. Bin gespannt ob das fĂŒr mich schon spielbar wĂ€re :-D

Auf diesem Blog treiben sich ja auch sicher Leute rum, die noch einen Musiklehrer fĂŒr Saxophon (Altsaxophon und Tenorsaxophon) oder Querflöte suchen.

Diesen Leuten kann ich meinen Saxophonlehrer Bernd Gajkowski nur wÀrmstens empfehlen!
Ich komme mit seinen Lernmethoden sehr gut zurecht, obwohl ich kaum musikalisches Vorwissen mitgebracht habe.
Wenn ich sage, ich hatte kaum musikalisches Vorwissen, dann möchte ich das lieber nochmal ausformulieren, denn mir sind schon so manche Saxophon-Neulinge begegnet, bei denen sich dann herausstellte, dass sie bereits Querflöte, Klarinette, Trompete und was-weiß-ich-nicht-alles spielen.

Ich konnte kein Instrument spielen und wusste noch nichtmal wie man ein Saxophon ĂŒberhaupt zu halten hat.
Notenlesen konnte ich auch nicht und ich singe auch nicht.

Das einzige was mich mit Musik verbunden hat war, dass ich sie gerne höre und schon immer mal Saxophon spielen wollte.

So bin ich also völlig unvoreingenommen zu Bernd gegangen und habe die kostenlose Probestunden, die er allen neuen SchĂŒlern anbietet, dazu genutzt ihm Löcher in den Bauch zu fragen, wie so ein Saxophon funktioniert, welche verschiedenen Arten es davon gibt, wie sie sich unterscheiden und wie das mit dem Intonieren und Transponieren funktioniert.

Über den MusikhĂ€ndler seines Vertrauens konnte ich mir dann erstmal ein Saxophon leihen und ausprobieren ob mir das ĂŒberhaupt gefĂ€llt und Bernd hat dann sein Bestes gegeben, damit es mir auch gefĂ€llt.

Nun, was soll ich sagen, ich bin immer noch dabei und habe erstmal auch nicht vor aufzuhören.
Meinen Lernverlauf könnt ihr ja an dieser Stelle nachlesen, derzeit quÀle ich mich mit Achteltriolen und er hört sich jede Woche geduldig meine Patzer an.

Mehr Informationen ĂŒber ihn erhaltet ihr auf seiner Webseite www.saxandflute.de!

Es fehlt an Übung

22. April 2009

Bernd sagt, ich ĂŒbe zu wenig.
Da habe ich ein Problem.

Ich ĂŒbe wirklich nicht viel.
Einmal die Woche gehe ich in die Sperrholzschachtel um krach zu machen und unter der Woche lese ich Noten und mache einfache GreifĂŒbungen, also ohne wiklrihc zu spielen.

Das ist soweit auch ganz okay, nur fehlt eben die Übung der Lippenmuskulatur.
Und die ĂŒbt man nunmal nur beim Spielen.

Jetzt versuche ich am WE nochmal eine zusÀtzliche Schicht einzulegen, aber so einfach ist das nicht zu koordinieren zwischen all den anderen Verpflichtungen wie Sport, Meetings nach Feierabend und anderen FreizeitaktivitÀten.

Sommer Sonne Sonnenschein

16. April 2009

Wir haben erst April und doch haben wir schon Gelegenheit dazu, uns die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen. Wir liegen danieder im weichen Gras, lassen uns brÀunen und so manch einer hat sich vielleicht schon einen Sonnenbrand eingefangen.

Und ganz vielleicht, hat sich auch jemand verliebt.
Und fĂŒr den/die gibt es fĂŒr die gemeinsamen Stunden, wenn die Sonne untergegangen ist, die 100 schönsten, ganz butterweichen Liebeslieder als MP3-Download fĂŒr nur € 5,-.

100 wunderschöne butterweiche Liebeslieder

Nachdem ich kurz reingehört hab’, musste ich einfach zuschlagen. Da sind Klassiker dabei, die mir bisher in meiner Musiksammlung fehlten
. Zum Beispiel Barry White mit “You’re The First, The Last, My Everything” – ein Klassiker der 90er oder auch “Friday I’m In Love” von the Cure.

Leider sind auch so kitschige Sachen wie “Big Big World” von Emilia dabei – aber das ist bei Compilations eben so. Das ziehen Lionel Richie, Marvin Gaye und Tears For Fears wieder gerade ;-)

Solala

7. April 2009

Puh…ich bin beim Üben zwar ganz gut vorangekommen, das lag aber nur daran, dass ich hauptsĂ€chlich alte StĂŒcke gespielt habe. Damit wenigstens etwas funktioniert.

Die Achteltriolen sind immernoch anstrengend und so langsam kann man das wirklich als Problem bezeichnen.
Wenn ich die erste Note betone klappt es ganz gut. Wenn nicht, dann spiele ich die erste zu lang und die beiden folgenden viel zu kurz.
Klatschen funktioniert prima.
Na mal sehen. Ich werde meine Misserfolge heute mal Bernd vorspielen und dann sehen was er dazu zu sagen hat. Ansonsten: einfach weiterĂŒben.

FrĂŒher oder spĂ€ter muss es ja mal klappen :D

Triolen und kein Ende

6. April 2009

Ich bin dann jetzt doch wieder nur beim Klatschen, statt Spielen.

Achteltriolen sind immer noch problematisch fĂŒr mich.
Drei Noten auf einen Schlag ist wirklich nicht einfach, weil ich dreimal 0,333… Noten pro Schlag spielen muss.
Das geht natĂŒrlich nicht so sauber auf wie regulĂ€re Achtelnoten.

Daher spiele ich momentan viele alte StĂŒcke, die mir leicht von der Hand gehen und versuche dort stabiler zu werden.

Und nebenher ĂŒbe ich dann immernoch die Triolen.
Morgen bin ich wieder bei Bernd, und dann mal sehen was so draus wird.

Joss Stone und Jeff Beck

26. MĂ€rz 2009

Jaja, schon wieder keine richtigen Neuigkeiten sondern nur ein Video aus YouTube…ich weiß.

Aber bei diesem Konzertausschnitt handelt es sich um den gemeinsamen Auftritt von Joss Stone zusammen mit dem Gitarristen Jeff Beck, die gemeinsam den Song “People get ready” vortragen.